Bettensteuer
Umfrage: Übernachtungssteuer kostet Gäste
NÜRNBERG. War es bis vor wenigen Tagen das Geschäftsreisemanagement eines einzelnen großen Chemie-Konzerns, das seinen Mitarbeitern empfohlen hat, nicht in Köln, sondern in den umliegenden Orten zu übernachten, machen Großunternehmen nun mehrheitlich Front gegen die "Bettensteuer". Das ist das Ergebnis einer von Hotel.de durchgeführten Umfrage unter Travel Managern.
Mehr als 80 Prozent der befragten Travel Manager gaben an, ihren Mitarbeitern zu empfehlen, das Buchungsverhalten zu ändern: 42 Prozent wollen die Empfehlung herausgeben, auf Hotels in benachbarten Ortschaften auszuweichen, in denen keine Kulturtaxe anfällt. Weitere 39 Prozent möchten die Reisenden dazu bewegen, sofern möglich auf günstigere Hotels auszuweichen, um so die zusätzlichen Kosten aus der Bettensteuer auffangen zu können.
Nur ein Fünftel gab an, keinerlei derartige Empfehlungen aussprechen zu wollen; die Bettensteuer nähme hier also keinen Einfluss auf das Buchungsverhalten der Reisenden.
www.hotel.de



schmidt Lübben
20.10.2010 um 19:48
Betreff: Übernachtungssteuer
Hätte die Regierung nicht die Steuer für Übernachtung auf 7% gesenkt, wäre dies heute überhaupt kein Thema. Diese Regierung zieht sich immer mehr Probleme heran. Mit jedem neuen Gesetz bringen sie neue Probleme