Internorga
Von der Natur inspiriert
Hamburg. Natur, Energieeffizienz und technische Vernetzung waren die übergeordneten Themen der 86. Internorga, die am Mittwoch nach sechs Tagen zu Ende ging. Interesse und Investitionslaune der knapp 100.000 Fachbesucher waren, wie erwartet, groß. So hat sich Bettina Schlichting vom Hotel Fürst Bismarck in Hamburg vor allem für Hotelsoftware und Produkte für das Frühstück interessiert. „Die MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
weiter mit Mausklick... hat mir gut gefallen“, sagt sie. „Investitionen werde ich auf jeden Fall tätigen, das stand schon vor der Messe fest.“ Und Georg Henke von Georgs Restaurant in Trier berichtet: „Ich habe mich auf der Internorga über neue Food-Trends informiert. Außerdem interessieren mich Küchengeräte sowie Geschirr, Besteck und Tischwäsche.“
Food: Natürlichkeit statt künstlicher Aromen – das ist ein Megatrend bei den Food-Herstellern in diesem Jahr. Im Zuge dieses Trends wurden bei der Internorga ein größeres Angebot für Vegetarier und zunehmend Produkte für spezielle ZielgruppeEine von der Marketingabteilung oder vom Unternehmer festgelegte Auswahl von Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme richtet .
weiter mit Mausklick... wie Allergiker und Senioren gezeigt. Bio hat sich im Laufe der Jahre aus der Nische herausentwickelt und ist selbst zum Trend geworden. Um Hinweise auf Zusatzstoffe auf Speisekarten zu vermeiden, hat sich Clean Label zum Standard in der Lebensmittelbranche entwickelt. Für andere Lieferanten vor allem aus der Fleischindustrie ist Herkunftssicherheit ein Benchmark. Viele Anbieter zum Beispiel bei Gewürzen haben Premiumprodukte als Aushängeschilder für die Gastronomie entwickelt.
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Beverage: Auch im Getränkebereich ist Natürlichkeit ein großes Thema. Gerolsteiner stellte seine neuen Limonaden in den Varianten Orange und Zitrone vor – mit extra viel Frucht, weniger Zucker und ohne künstlich Zusätze. „Zielgruppe sind Erwachsene“, heißt es bei Gerolsteiner. Ähnlich ist das bei Lemonaid Beverages. Der Hamburger Hersteller zeigte unter anderem fair erzeugte und gehandelte Bio-Limonaden mit Limette und Maracuja. Sinalco war mit seiner neuen Marcacuja del Sol vor Ort, abgefüllt in schicken 0,33-Liter-Aluflaschen. Mit einer guten Idee wartete Eckes-Granini auf. Der Hersteller präsentierte sein Granini-Frozen-Konzept. Es umfasst Rezepte, mit denen Gastronomen aus Säften und mit Hilfe sogenannter Granitoren eiskalte Slushs herstellen können. Gut gekühlt, aber ohne Eis kommen schließlich die Biere der Ratsherrn-Brauerei aus dem Hamburger Schanzenviertel daher. Sie haben gutes Potenzial, zum Szenerenner zu werden – zumal die Geschichte stimmt und die Menschen hinter dem ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
weiter mit Mausklick... echte Sympathieträger sind.
Kaffee: Röster und Maschinenhersteller haben in Hamburg mit Neuheiten nicht gegeizt. Etwa der Geislinger Premium-Hersteller WMF: Zu den klassischen Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato gesellen sich pfiffige Kaltgetränke mit Kaltmilch/-schaum und individuelle Sirup-Shots. Die Nachfrage nach natürlichen und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln im Kaffeebereich wächst weiter. „Wir werden alles daran setzen, bis 2015 ein komplettes, nachhaltig erzeugtes Kaffeeportfolio im Markt zu haben“, versichert Susanne Rosin, Marketing Managerin bei Jacobs Professional, im Gespräch mit der AHGZ. Und Darboven gibt den Gastronomen ein junges Coffee-to-go-Konzept an die Hand.
Küchentechnik: Aufgrund steigender Betriebskosten für PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
weiter mit Mausklick..., Wasser und Energie werden die Folgekosten bei der Küchentechnik immer wichtiger. Zudem rücken Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit stark in den Fokus: Sowohl die Hersteller von Kombigarern als auch die von Spülmaschinen statten die Bedieneroberflächen mit Symbolen aus, sodass beim Antippen komplette Garprogramme abgerufen und auf Wunsch verändert werden können. Diese „Kochcomputer mit angeschlossenem Garraum“ erlauben das Garen mehrerer Speisekomponenten gleichzeitig. Beispiele: der neue multifunktionale FlexiChef von MKN sowie das weiterentwickelte Self Cooking Center Whiteefficiency von Rational.
EDV & Software: Der moderne Hotelbetrieb ist hoch technologisiert. Das wurde auch bei der Internorga deutlich. Zum einen vernetzt sich das Hotel auf verschiedenen Plattformen und Social-Media-Kanälen mit seinen Gästen. Zum anderen vernetzen sich auch die einzelnen Abteilungen im Hotel immer stärker untereinander. So können Hausdamen inzwischen über das Handy Zimmer zum Check-in
weiter mit Mausklick... freischalten oder die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick... von der Minibar auf die RechnungJede Urkunde, mit der ein Unternehmer oder in seinem Auftrag ein Dritter eine Lieferung oder sonstige Leistung gegenüber einem Leistungsempfänger abrechnet, gleichgültig, wie diese Urkunde im Geschäftsverkehr bezeichnet wird .
weiter mit Mausklick... buchen. Entsprechende Lösungen bieten etwa Protel und Micros FidelioProperty Management System der Firma Micros.
weiter mit Mausklick.... Für kleinere Hotels gibt es jetzt eine kostengünstige technische Lösunge als Alternative zum Reservierungsbuch: Die Fidelio Websuite von Micros Fidelio, eine webbasierte Hotelsoftware, die die wichtigen Grundfunktionen für Gast- und Zimmerverwaltung bietet.
Einrichtung: Natur und Nachhaltigkeit prägen auch die Möbeltrends 2012. Recyceltes Teakholz, unlackierte Hölzer und natürliche Farben sind in. „In Zeiten von iPhones und iPads wollen die Leute wieder eine warme Atmosphäre“, sagt Ralf Bungardt von der FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
weiter mit Mausklick... Stern. Er bietet Tischplatten aus recyceltem Teakholz an. Helle Hölzer wie Eiche und Buche sind gefragt, außerdem Möbel im Retro- oder Vintage-Look. „Der Used Look ist sicher ein Trend“, sagt Marcel Verhorstert, General ManagerMitarbeiter der Hotelleitung mit der Aufgabe, die Interessen des Hotelunternehmers wahrzunehmen.
weiter mit Mausklick... bei P&M furniture. Die Farben im Außenbereich gehen von Moccatönen in hellere Nuancen wie Sand, Honig und Altweiß über. „Die sind urbaner und purer als Mocca“, so Peter Benthues, Geschäftsführer der Firma Projectform.
Tabletop: Und wie wird zurzeit der Tisch gedeckt? Etwas sachlicher und klassischer vielleicht als in den vergangenen Jahren und mit vielen Bezügen zur Natur. Zwar ist das Kombinieren bei Gastronomen immer noch beliebt, aber sie treiben es nicht mehr so bunt. Und die Teller werden allmählich wieder rund, wie Birgit Dubberke, Marketingleiterin bei BHS Tabletop, betont. So bringt die Marke Schönwald mit Connect eine neue Serie, die ihre Stärken in der Funktionalität hat (stapelbar mit hoher Schlagfestigkeit), ohne sich dem Einsatz in der gehobenen Gastronomie zu verschließen. Eine neue Form präsentiert dieses Jahr auch wieder Rosenthal. Die Kollektion Neendo verbindet klare runde Formen mit einem verspielten, organisch anmutenden Reliefband. Das Besteck wird wegen der großen Teller und Platten immer länger und liegt bevorzugt auf einer hochwertigen Tischdecke mit kräftiger Struktur. Oberflächen und Material gewinnen an Bedeutung. ai,eck,hh,mel,rk,pew,uju



