Auszeichnung
Warsteiner Preis für Bernhard Reiser und Matthias Martinsohn
von Regina Goldlücke
DÜSSELDORF. Mit dem Warsteiner Preis 2009 wurden Bernhard Reiser (Genussmanufaktur Würzburg) in der Kategorie Food und Matthias Martinsohn (CocoonClub Frankfurt/Main) in der Kategorie Beverage ausgezeichnet. Zum ersten Mal gab es im Rahmen des renommierten Gastronomiepreises einen Lifetime-Award. Er ging an TV-Moderator und Kochbuchautor Alfred Biolek und würdigte sein außergewöhnliches „Leben zwischen Genuss und Disziplin“, wie Laudator Ulrich Wickert betonte.
Schirmherrin Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, überreichte Biolek die Trophäe. „Mir ihr schließt sich ein Kreis“, sagte der 75-Jährige. „Ich habe vor 20 Jahren mehrfach den Warsteiner Treff moderiert und war Gast im Hause Cramer.“
Rund 400 Ehrengäste, zumeist Gastronomen aus der gesamten Bundesrepublik, verfolgten im Alten Kesselhaus in Düsseldorf die spannende Zeremonie mit launigen Reden. WDR-Moderator Helmut Rehmsen führte durch den Abend und stellte die Nominierten vor. Auch Martin Scharff (Wartenberger Mühle, Food) und Thomas Pieper (Heaven Münster, Beverage) hatten die Jury mit herausragenden Konzepten überzeugt. Ihr Vorsitzender Lothar Menge, Vertriebsdirektor der Warsteiner Gruppe, sagte bei der Begrüßung, alle Bewerber aus 13 Bundesländern hätten sich durch große Küchenleistungen und brillante Taten in Service und Gastlichkeit hervorgetan. Mit in der Jury war auch AHGZ-Chefredakteur Hendrik Markgraf.
Catharina Cramer sprach von „Gastlichkeit mit hoher Qualität, Leidenschaft, Kreativität und persönlichem Einsatz“. Damit ließen sich auch in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen Erfolge erzielen.
Der Warsteiner Gastronomie-Preis wird seit 1994 verliehen. Das traditionelle Grußwort von DEHOGA-Präsident Ernst Fischer (er war Opfer des Lufthansa-Streiks) verlas DEHOGA-Bundesgeschäftsführerin Ingrid Hartges.

