Deutscher Hotelkongress

Innovative Start-Up-Szene: Vier

© Alexandra Lindinger

Gründer-Szene

Warum HRS und MairDumont investieren

2. Februar 2016
 Alexandra Leibfried

BERLIN. Mobiler Check-Inn kombiniert mit persönlichem Service – diese Kombination macht die App möglich. Sie erspart dem Gast Zeit, vereinfacht Abläufe und gibt Mitarbeitern im Hotel Zugang zu persönlichen Präferenzen des Gastes – so er es wünscht. Beim Betreten des Hotels erkennt ein sogenannter Beacon den ankommenden Gast und übermittelt die Informationen an ein Tablet an der Rezeption. Und wer Conichi noch nicht kannte, hat es spätestens seit vergangenem Herbst im Kopf, als HRS einen siebenstelligen Betrag in das Start-Up-Unternehmen investierte. Gründer & CEO ist 24 Jahre jung und hat eine InnovationBezeichnung für die Suche nach Neuentwicklungen, Verbesserungen und Veränderungen der Unternehmensleistungen.
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geliefert, die dem Gast den digitalen Aufenthalt im Hotel ebnet.

Während die in der Reisebranche flott voranschreitet, ist die Hotellerie bisher nicht mit zündenden Ideen beteiligt gewesen. Woran das liegt, wollte , CEO von Prizeotel und Moderator während einer Podiumsdiskussion beim Deutschen Hotelkongress im Interconti Berlin herausfinden. Waldmann war einer von vier „Jungen Wilden“ innovativen Unternehmensgründen, die ihren Weg zum Erfolg schilderten. Und es zeigt sich: Wer Visionen hat, bekommt auch finanzielle Unterstützung.

Allerdings sei dies kein Selbstläufer, wie , einer Gründer des Portals , anmerkte. Das junge Unternehmen (25 Mitarbeiter) fand jedoch mit Überzeugungsarbeit Kapitalgeber, die zwei Mio. Euro investierten, unter ihnen Howzat Partners, die schon in Trivago investierten oder Mair Dumont Ventures (Reiseführer Marco Polo und Lonley Planet). Die Buchungs- und Erlebnisplattform biete exklusive Kurzreisenpakete an, erläuterte Böckenhüser das Konzept. Als Veranstalter stellt er Mottoreisen zusammen, an denen sich Hoteliers im 4- und 5-Sterne-Bereich beteiligen können. Bedingung für die Partnerhotels: Sie müssen bei Tripadvisor oder Holiday Check eine Weiterempfehlungsrate von 80 Prozent besitzen. Der Vorteil: Sie können ihre Auslastung steigern, ohne dass sie den PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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dafür sichtbar machen müssen.

Für den Kunden ist - außer dem individuellen Paket wie Eisworkshop in der Toskana oder die Loge in Schweden unter Polarlichtern - der Preis interessant. So sollen die Leistungen im Paket 30 Prozent günstiger sein. Böckenhüser nennt das Konzept „Jochen Schweizer im Premiumbereich“, der Kunde kann auch noch lokale, individuelle Angebote hinzubuchen.

Um international zu wachsen, habe er sich Geldgeber ins Boot geholt, so Böckenhuser, der demnächst in Markteintritt nach Skandinavien plant. Mittlerweile ist das Unternehmen auf 30 Mitarbeiter angewachsen, in der Gründungsphase waren es 12 Mitarbeiter, davon die Hälfte mit Hotelbackround.


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