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Will die Lage Berliner Hotels nicht dramatisieren: Willy Weiland. Foto: Archiv

DEHOGA

Willy Weiland warnt vor einer Dramatisierung der Lage

15. Mai 2009

BERLIN. , Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin (DEHOGA), warnt davor, die Lage der Berliner Hotels zu dramatisieren. Zwar gebe es in einzelnen Häusern "gewisse Rückzüge", die Belegungszahlen in den Hotels seien aber "eigentlich gar nicht so schlecht", sagte Weiland der Nachrichtenagentur ddp.

Einer aktuellen Statistik zufolge ist die Belegung bei den Berliner Spitzenhotels zwischen Januar und April gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent gesunken. Gleichzeitig sei der Hotel-Durchschnittspreis um 11 Prozent gefallen, so Weiland. Entspannter sieht er die Lage in den 3- und 4-Sterne-Hotels. Hier sei die Belegung nur um 2 Prozent gesunken.

Weiland, der zugleich Generaldirektor des Berliner Spitzenhotels Interconti ist, betonte, dieser "Preisdruck" werde in allen europäischen Metropolen beobachtet, wenngleich Berlin wegen seiner geringer ausgeprägten Wirtschaft nicht Einbrüche wie beispielsweise Frankfurt am Main verzeichne. Er rechne bald wieder mit einer positiven Entwicklung im Berliner Kongress- und Tagungsmarkt.

Zu den Medienberichten, dass mehrere Berliner Spitzenhotels seine Mitarbeiter in Zwangsurlaub geschickt hätten, sagte Weiland, dass dies nichts Ungewöhnliches und ein "schon seit Jahren genutztes Instrument" für Überbrückungszeiten sei.

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