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Sebastian Frank: „Wer nur hinfährt, um dabei zu sein, ist dort falsch“ Foto: Veranstalter

Koch des Jahres

Finalist in Köln - Sebastian Frank

15. September 2011

STUTTGART/BERLIN. zum Finale um den Titel eine Brise Österreich nach Köln bringen. Der gebürtige Österreicher landete beim Berliner Vorfinale den zweiten Platz. Beim Finale am 13. Oktober bei der in Köln will er nun alles geben.

Beim Vorfinale in Berlin empfand Frank, Küchenchef im Berliner , gleich doppeltes Glück: Neben seinem Einzug ins Finale feierte er die Geburt seines Sohnes, der zwei Tage zuvor zur Welt gekommen war. „Meine Teilnahme stand durch die Geburt auf der Kippe, da diese auch auf den Wettbewerbstag hätte fallen können“, schildert der frischgebackene Vater. Als Glücksbringer hatte er beim Vorfinale neben seinem Arbeitsplatz ein Bild seines Kindes aufgehängt.
 
„Mir war bewusst, zuhause wartet das große Glück auf mich, das mir keiner nehmen kann. Das hat mich mit einer gewissen Leichtigkeit an den Wettbewerb gehen lassen. Ein verbissener Ehrgeiz ist in solchen Situationen eher von Nachteil“, erklärt der 29-Jährige.

Typisch Österreich: „Besoffener Kapuziner“

Seit einem Jahr ist der gebürtige Österreicher als Küchenchef im Restaurant Horvath in Berlin tätig. Die Liebe und guten beruflichen Aussichten hatten ihn in die Hauptstadt gelockt. Nach seiner Ausbildung im Restaurant Steiereck und seiner Zeit im Restaurant Chef’s Table im Interalpen Hotel Tyrol stand für ihn fest, selbst eine Küche leiten zu wollen.

Sebastian Frank sieht sich dabei als Repräsentant der österreichischen Küche in Deutschland. „Wer kennt denn außer einem Wiener Schnitzel noch einen „besoffenen Kapuziner“? Kaum jemand weiß, dass es sich hier um eine Süßspeise handelt. Ich habe mich der Aufgabe verschrieben, diese Gerichte modern und zeitgemäß zu interpretieren, deren Geschmack aber so ursprünglich wie möglich zu halten“, erläutert der Wahl-Berliner.

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