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Stolzer Sieger: Der Österreicher Sebastian Frank arbeitet in Berlin  Foto: Veranstalter

Preise und Trophäen

Sebastian Frank ist Koch des Jahres 2011

11. Oktober 2011
von  Bernhard Eck

KÖLN. Die Entscheidung ist gefallen: , Küchenchef des Berliner Restaurants Horvath, heißt der erste „Koch des Jahres" in den Ländern Deutschland. Österreich und Schweiz. In einem spannenden Finale bei der Fachmesse in Köln setzte er sich gegen acht Mitbewerber durch. Außer dem Titel gewann Frank 12.000 Euro. Auf den mit 6000 Euro dotierten zweiten Platz kam (Victor's Gourmet-Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig), den dritten Platz belegte (Hotel-Restaurant Lago in Ulm), der noch 3000 Euro Preisgeld erhielt. Das beste Dessert präsentierte Dominic Decke (Restaurant 3'60° in Berchtesgaden), der dafür den Sonderpreis von Sponsor Danone Waters einheimste: ein Wochenende in einem Luxushotel am Genfer See für zwei Personen.

Fünf Stunden hatten die acht Nachwuchsköche mit ihrem jeweiligen Assistenten in der Foodservice-Halle der Anuga nebeneinander in ihren Kochboxen gearbeitet. Bei der Zubereitung der drei Gänge für sechs Personen sah ihnen ein interessiertes Fachpublikum zu. Nicht viel kürzer war die Arbeitszeit der hochkarätigen Jury, die sich in drei Stunden durch 24 Teller probierte. Außer dem Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin Martina Kömpel bewerteten unter anderen Lea Linster (Luxemburg), Jordi Cruz (Spanien), Georg Maushagen, Hans Stefan Steinheuer und Lisl Wagner-Bacher (Österreich).

Die Entscheidung fiel am Ende nicht leicht, wie Martina Kömpel betonte, die als einzige Jurorin alle Vorfinale miterlebt hat. „Alle Finalisten haben sich in Köln noch einmal gesteigert", schwärmte sie. Und nach welchen Kriterien wertete die Jury? „Der Gaumen entscheidet", stellte Lea Linster klar. Ein schön angerichteter Teller sei wunderbar, aber der Geschmack sei das Wichtigste. Und: Der Charakter der Zutaten müsse erhalten bleiben. „Wenn Geschmack und Aussehen dann noch zusammenpassen, bin ich überzeugt", sagte die Luxemburgerin, und Dieter Müller spendete Beifall für ihre Aussage. Was die Juroren freute, war die saisonale Ausrichtung der Menüs. Zutaten wie Rote Bete, Pilze und Äpfel spiegelten perfekt die Jahreszeit.

Der Wettbewerb fand zum ersten Mal in Deutschland für den gesamten deutschsprachigen Raum statt. Die AHGZ ist Medienpartner. Im Ursprungsland Spanien hat er sich schon fest etabliert und ist dort ein Medienereignis. Der Titel Koch des Jahres wird in Deutschland alle zwei Jahre im Rahmen der Anuga in Köln vergeben. Die nächste Runde läuft 2012/2013. Interessenten können sich jetzt schon bewerben.

www.kochdesjahres.de

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