Gestorben
Walter Daferner ist tot
von Ralph Lang
WINTERBACH. Walter Daferner, Patron des Hirsch in Manolzweiler, ist nach längerer Krankheit überraschend verstorben. Vor wenigen Wochen noch leitete Waltere Daferner die Kreisversammlung in Fellbach. Und er hatte sich vorgenommen, im nächsten Jahr nach Ablauf seiner Amtszeit die Führung in jüngere Hände zu legen. Diese Stabübergabe kann er nun nicht mehr vollziehen. Der 62-Jährige verstarb diese Woche im Krankenhaus.
Seit Mai 1997 leitete Walter Daferner engagiert seine Kreisstelle. Daferner war nie ein Mann der lauten Worte – dafür aber der klaren Aussagen. Wobei er als Mitglied im VorstandNeben der Hauptversammlung und dem Aufsichtsrat eines der drei Organe einer Aktiengesellschaft.
weiter mit Mausklick... des Verkehrsvereins Remstal-Route seit dem Beginn im Jahr 1993 auf eine gute Kooperation aller im gastronomischen Bereich tätigen Wert legte: Seine hervorragenden Kontakte zu den Wengertern, zu Landwirten, Kommunen und Lieferanten verhalfen Daferner auch wegen seiner geselligen Art zu großem Ansehen. Einen ausgezeichneten Ruf hatte Daferner auch als CatererUnternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Institutionen oder Personen mit Speisen und Getränken an Orten zu versorgen, an denen normalerweise keine gastronomische Leistung möglich oder üblich ist .
weiter mit Mausklick... für Feste und große Events.
Heimat war der Hirsch
Seine Heimat war der Hirsch im kleinen Winterbacher Teilort Manolzweiler. Vor 35 Jahren fand dort erstmals das mittlerweile legendär gewordene Hirschgassenfest statt, bei dem man ganz sicher auch Spieler und Funktionäre des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart getroffen hat.
Jahrelang führte Walter Daferner nämlich auch die Stadiongaststätte in der Mercedes-Straße – daher seine große Liebe für den VfB, bei dem er auch seine drei Enkelkinder gleich nach der Geburt anmeldete. Dazu war Walter Daferner ein begeisterter Sammler von Märklin-Eisenbahnen und schwärmte für alte Traktoren, die er auch selbst restaurieren ließ.
Wer in seinem Hirsch kam, der kam fast nicht umhin, mit dem Patron ein Schorle oder einen seiner selbst gebrannten Destillate zu sich zu nehmen. Der Patron selbst hat seinen Hirsch schon vor einiger Zeit an seine Tochter Simone und den Schwiegersohn Sven Waldenmaier übergeben und wollte mit seiner Frau Irene noch den Ruhestand genießen.

