Rheinland-Pfalz
„Die Lage an der Mosel allein genügt nicht mehr“
Drei Sterne für Winzerhotel Moselstrand in dritter Generation
von Manfred Gerlach
BRIEDERN Als erstes Hotel im touristisch reizvollen Moselort Briedern macht das Winzerhotel Zum Moselstrand mit drei Sternen auf sich aufmerksam. „Wir haben viel in die Vergrößerung und Neugestaltung der Zimmer, ihre Ausstattung mit Duschen und Bädern investiert, um der 3-Sterne-Klassifizierung gerecht zu werden. Für uns sind die Sterne eine für den Gast ganz wichtige Orientierung“, sieht Winzermeister und Hotelier Gerhard Görgen den Aufwand als Erfordernis der Zeit.
In dritter Generation bewirtschaftet Görgen mit seiner Frau Gudrun den Familienbetrieb. „Die Top Lage direkt an der Mosel, durch die Umgehungsstraße abgeschirmt vom Verkehrslärm, und der Wein aus eigenem Weinbau allein genügen heute nicht mehr“, weiß Gudrun Görgen „Die Gästeansprüche wachsen. Komfort und bester Service sind gleichermaßen gefragt.“ Sie ist zwischen An- und Abreise für alle Belange der Gäste da und sorgt als Küchenchefin für deren leibliches Wohl. Während sie die Gäste mit regionalen Spezialitäten wie der Winzerpfanne, Dicken Bohnen oder der Haus-Spezialität, der „Gourmet-MoselstrandPlatte“ für zwei Personen zu 27,90 Euro, verwöhnt, widmet sich der Winzermeister an den Tagesstunden dem Wein.
„Bevor der Wein im Keller lagert, fließt viel Schweiß. Fleiß, Erfahrung und die einzigartige Lage hier an der Mosel sind das Geheimnis eines guten Tropfens.“ Gerhard Görgen ist mit dem Wein und dem Hotel aufgewachsen. Das erleben die Gäste im Winzerhotel bei den beliebten Weinproben. Die Vielfalt aus dem eigenen Winzerkeller hat ihre Liebhaber gefunden. Hotel- und Restaurantgäste aus ganz Deutschland zählen auch im Weinversand zu den Stammkunden.
Das Winzerhotel verfügt über 26 Zimmer mit 50 Betten. Im Restaurant finden 60 Gäste Platz, im Wein- und Biergarten weitere 60. Die Zimmerpreise liegen je Gast und Nacht zwischen 31,50 und 39,50 Euro, Frühstück inbegriffen.
Keine Bange haben die Görgens um die Zukunft des Familienbetriebes. Sohn Jens befindet sich in der Ausbildung zum Koch und das Winzerblut fließt ihm ohnehin in den Adern.

