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Hauptstadt Berlin

„Festung“ Inter-Continental

Sicherheitsstufe 1 während der Afghanistan-Konferenz

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/15 vom 10. April 2004

BERLIN (ur). Ab dem 30. März galten in der Budapester Straße für mehrere Tage einzigartige Sicherheitsbestimmungen: Gully-Deckel wurden verschweißt, Scharfschützen waren auf den benachbarten Dächern des Inter-Conti Berlin postiert, und selbst die Einwohner durften zu bestimmten Zeiten ihre Wohnungen nicht verlassen.

Und die 400 Mitarbeiter des Hotels wurden einem Sicherheitscheck durch das Bundeskriminalamt unterzogen. Der Grund: Am 1. und 2. April fand in dem Hotel erneut eine internationale Afghanistan-Konferenz statt. Das Auswärtige Amt hatte dazu das ganze Hotel gemietet. Die Konferenz — 700 Teilnehmer aus 40 Ländern — fand im großen Ballsaal des Hauses statt. In der Präsidentensuite war der US-amerikanische Außenminister Collin Powell untergebracht. Sie gilt als der sicherste Wohnraum in der Bundeshauptstadt: Fenster mit Panzerglas, verstärkte Wände zu den Nachbarräumen, seperate Klimaanlage. Während der Konferenz galt die Sicherheitsstufe 1. Kein Wunder, dass 2600 Polizisten das Hotel rund um die Uhr bewachten.

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