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Baden-Württemberg

„Ganz großes Kino“

Bernd Bachofer verköstigte die Gäste bei der Bambi-Tribute-Party im ehemaligen Postpaketamt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/49 vom 9. Dezember 2006

STUTTGART. „Stuttgart ist aus dem Reihenhäusle“, hat Harald Schmidt beim Bambi verkündet. Und es war ein rauschendes Fest. Die prominenten Gäste sollten natürlich auch kulinarisch auf hohem Niveau verwöhnt werden. So garantierten Deutschlands junge Spitzenköche den kulinarischen Rahmen der 58. Bambi-Verleihung im Mercedes-Museum. Im zweifachen Wortsinn stand die Gala unter einem guten Stern. Zum sechsten Mal verwöhnten die „Jeunes Restaurateurs d’Europe Deutschland“ die Gäste. So wurden die Geladenen mit Rolf Straubinger (Burg Staufeneck), Martin Herrmann (Hotel Dollenberg), Martin Scharff (Wartenberger Mühle), Harald Derfuß (Adler Asperg) und Bernd Werner (Schloss Eberstein) ausschließlich von Sterne-Köchen verwöhnt.

Einen Abend zuvor bei der Charity-Party „Tribute To Bambi“ war Bernd Bachofer aus Waiblingen für die kulinarischen Kreationen zuständig und servierte den rund 800 Gästen sieben Fingerfood-Gänge. Für Bachofer, der neben seinem Restaurant „Bachofer“ auch CateringLieferung, Versorgung oder Bereitstellung von Speisen und Getränken durch einen Caterer.
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macht, war es die erste Veranstaltung in dieser Größe. Auf Bachofer wurde der Burda-Verlag durch einen Tipp aufmerksam. Er kam in eine engere Auswahl und hat die „Jury“ mit einem Probeessen überzeugen können. „Es war schon überraschend, dass wir zum Zug gekommen sind“, sagt Bachofer. „Normalerweise gehen die Veranstalter auf Nummer sicher und buchen die großen CatererUnternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Institutionen oder Personen mit Speisen und Getränken an Orten zu versorgen, an denen normalerweise keine gastronomische Leistung möglich oder üblich ist .
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.“

Für den Koch war das Ganze eine Herausforderung. Das Zeitfenster vor Ort betrug eineinhalb Stunden, die Vorbereitungsphase gerade mal drei Wochen. „Vierzig Prozent von meiner Energie verwendete ich für das Kochen an sich. Der Rest hatte mit Logistik zu tun“, so Bachofer.

Insgesamt hatte er 64 Angestellte vor Ort im ehemaligen Postpaketamt, darunter 16 Köche und 33 Leute im Service. Für den Abend hatte er sich 12.000 Besteckteile geliehen. Das Geschirr durfte nicht 08/15 sein. Auch für das PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
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gab es bestimmte Vorgaben und einen Dresscode.

Die heiße Phase begann für Bachofer und seine Crew drei Tage vorher. Am Tag selbst begann die Arbeit um drei Uhr in der Früh – Feierabend war am nächsten Tag um neun Uhr. Und hat sich der ganze AufwandDer Einsatz oder die zu erbringende Leistung, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen .
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gelohnt? „Das ist eine knifflige Frage“, meint Bachofer. „Es hat sich finanziell gelohnt. Es war eine gute Erfahrung, und es ist eine super Referenz.“ Und es war „ganz großes Kino“. awa


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