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Kostengünstige Neugestaltung: Hotelier Andreas Pflaum freut sich

© Gabriele Tank

Bayern

„Service wird zum Genussprodukt“

Studenten der Coburger Fachhochschule für Design renovieren Pflaums Post Hotel

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
von

PEGNITZ. Was tun, wenn die Hausbank in finanzielle Schieflage gerät? Was tun, wenn gerade zu diesem Zeitpunkt finanzielle Mittel für die Renovierung des Hotels dringend notwendig sind? „Not ist ein guter Ratgeber“, fasst Andreas Pflaum von Pflaums Post Hotel in Pegnitz (PPP) die Ereignisse zusammen. „Wir kämpfen als Global PlayerWeltweit agierender Investor oder Konzern, der entweder über eigene Tochtergesellschaften vor Ort verfügt oder sich an lokalen Unternehmen beteiligt.
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mit finanzstarken Hotels der ganzen Welt um die gleichen Gäste. Aber mit unserer Niedrigrekord-Investition von 50.000 Euro konnten wir selbst die anspruchsvollsten Gäste verblüffen.“

Die 300-Jahr-Feier des Hotels steht ins Haus und PPP hat seinen Ruf zu verteidigen. Unzählige Auszeichnungen sprechen für sich. Erst jüngst wurde das Hotel durch die Historik Hotel Vereinigung ausgezeichnet. Auch wenn Pflaum überzeugt ist: „Uns zeichnet nur der Gast aus.“

Dennoch hieß es auch bei der finanziellen Planung der Renovierung kreativ zu sein. Kein Problem für den innovativen Hotelier. Er ließ der Fachhochschule für Design Coburg freie Hand, um Luxus-SuiteLuxuriös ausgestattetes, sehr geräumiges Appartement innerhalb eines Hotels.
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, Restaurant und Bar zu renovieren. Mit zum Teil einfachen, aber auch völlig neuen Materialien und Farbkombinationen sowie verblüffenden Effekten gingen die Studenten zu Werke. „Handwerkliche Qualität, Funktionalität und Schönheit bringen Mehrwert für die Gäste“, resümiert Pflaum. Zusammen mit seinem Bruder Hermann leitet er das oberfränkische Hotel mit 25 Suiten und 25 Boutique Zimmern seit 43 Jahren.

Die Jury der Historik Hotel Vereinigung begründete die Auszeichnung mit diesen Erneuerungen. Diese seien in Übereinstimmung mit der alten Bausubstanz, Typologie und Ausstattung des Hotels vorgenommen worden. Neues Design, das sich mit Service zu einem eigenständigen ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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entwickelt, lässt Pflaum optimistisch in die Zukunft blicken. „Service wird sich zu einem Genussprodukt erheben“, sagt der Hotelier. Genuss-Service statt Hol- und Bringservice, laute die Devise. Denn bisher sei Service eine Zugabe, die praktisch umsonst sei. „Die Zeit für eine neue Servicekultur ist reif. Genuss braucht Wissen. So wird ein immaterielles Produkt – gepaart mit Können und Verhalten – durch Design sichtbar“, beschreibt der 66-Jährige seine Philosophie.

Service und Design als Bereicherung für den Gäst – eine InnovationBezeichnung für die Suche nach Neuentwicklungen, Verbesserungen und Veränderungen der Unternehmensleistungen.
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, die die Pflaum-Brüder mit Professor Mager (Köln), der Deutschen Akademie für Kulinaristik, der Fachhochschule für Design Coburg und Slow Food entwickelt haben. gta


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