Mecklenburg-Vorpommern

Ein Privathotel will hoch hinaus

Hotel Hanseatic Göhren investiert in Wellness und den Bau neuer Appartements / Die Profilierung als Hochzeitshotel zeigt Wirkung
Verfolgt ehrgeizige Ziele: Das Hotel Hanseatic Göhren Foto: Anreas Küstermann

GÖHREN. Das Haus liegt auf dem höchsten Punkt von Göhren. Damit gibt man sich aber nicht zufrieden. Ehrgeizige Ziele werden verfolgt. Seit sechs Jahren baut das markante Hotel mit dem Turm seine Position ständig weiter aus.

Nach Investitionen von 13,5 Mio. Euro zur Saison 2000 eröffnet, suchen die Eigentümer des expandierenden Privathotels mit einer durchschnittlichen Auslastung von 70 Prozent zusammen mit Direktor Uwe Peters ständig neue Wege.

War zuerst im Haupthaus modernisiert und als ausgewiesene Hochzeitsadresse entwickelt worden, kam für die Saison 2005 die für rund 2,5 Mio. Euro erworbene und sanierte Villa Fortuna in der Nachbarschaft hinzu, „Wir konnten in den Stoßzeiten die Nachfrage einfach nicht bedienen“, erinnert sich Direktor Uwe Peters. Nun soll eine neue Anlage mit 24 Appartements am Fuß des Hotelbergs entstehen, wo derzeit noch völlig zugewachsen ein altes Haus steht. „Das müssen wir leider abtragen“, sagt Architekt Jörg Wortmann, als er Wirtschaftsminister Otto Ebnet jetzt die Planung im Beisein der Gesellschafter Franz und Heinrich Dieckmann nebst Giesbert Treptow vorstellte. Am Haupthaus wird gleichfalls gearbeitet. Dort wird ein Wellnessbereich angebaut, der Saunen, Dampfbäder, Behandlungsräume für klassische Behandlungen sowie Sanshui und Ayurveda vorsieht. Durch die Profilierung als Hochzeitshotel mit dem wohl am höchsten gelegenen Trauzimmer und der Hochzeitssuite im Turm sei ebenso der Bedarf an Veranstaltungsraum gestiegen. „Der Hochzeits- Tagungs- Kongress- und Bankettbereich soll für rund 250 Personen erweitert werden, in dem neben der Villa Fortuna und direkt auf der anderen Straßenseite des Hotels neue Funktionsräume entstehen“, sagt Uwe Peters. Bei einem Investitionsvolumen von rund 8 Mio. Euro soll die bald resortartige Anlage weiterhin als Ferienhotel geführt, jedoch zunehmend um Tagungen erweitert werden. Andreas Küstermann

Erschienen in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, Ausgabe 2006/42, Seite 44
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