Hotellerie

Viertes Hotel am Dresdner Neumarkt

Vorfreude: Hotelmanager Marco Bensen zeigt, wie die Sky Bar aussehen wird foto: Heinz Ruhnau

DRESDEN. Die spanische Kette Sol Meliá eröffnet Anfang Januar 2010 ein Innside Hotel in Dresden. Das 4-Sterne-Hotel wird das vierte Haus am Dresdner Neumarkt sein. Es wird über 130 Studios und 50 Suiten verfügen. Außerdem gehören ein Restaurant, eine Sky-Bar in der siebten Etage, drei Konferenzräume und eine Wellfit-Arena zum Hotelkomplex. Die Fibona Beteiligungsgesellschaft investiert 38 Mio. Euro in das Design-Hotel, das mit überwiegend weißen Lackmöbeln in den Zimmern ausgestattet ist.

Hoteldirektor  des neuen Innside Hotels ist Marco Bensen. Der Holländer hat bereits in verschiedenen NH-Hotels gearbeitet. Dresden ist für den 42-Jährigen fast ein Zuhause, denn er ist mit einer Frau aus dem sächsischen Pirna verheiratet. Das Serviceteam mit rund 50 Mitarbeitern ist fast komplett und kommt fast ausschließlich aus der Region. Nur Küchenchef Jonny Müller und  F&B-Manager Edwin Boekhorst hat der Drektor aus München geholt. Der Koch freut sich auf das neue Hotel, weil ihm die Kette freie Hand beim Einkauf lässt. So will er bei den Anbietern im Umland einkaufen und neben internationaler Küche auch sächsische Spezialitäten auf die Karte setzen.

Seit einigen Wochen laufe der Verkauf sehr gut über das Internet, verrät Marco Bensen. Konkurrenz am Neumarkt fürchtet er nicht. Außer einem Steigenberger Hotel wollen auch noch das Suites Hotel und das QF-Hotel, alle im gehobenen Standard, Gäste beherbergen, aber das Innside kommt mit einem besonderen Konzept auf den Markt. So gibt es eine Bibliothek mit reichhaltiger Dresden-Literatur, in einem Musikzimmer können sich die Gäste musisch betätigen. Rund 1000 historische Fotos und Bilder von Dresden sind überall im Hotel aufgehängt. Und schließlich gibt es von der Sky-Bar den allerbesten Blick auf die Kuppel der Frauenkirche.

Onlineartikel erschienen am 30.11.2009 auf dem Newsportal der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung
Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel
Kommentar schreiben

Weitere Artikel aus Regional und Lokal vom 30.11.2009:

Auszeichnung: Ludwig-Erhard-Preis für Klaus Kobjoll
Hotellerie: Richtfest für das Courtyard by Marriott Bremen
Ausbildung: Tourismus: Neue Jobaussichten für Abiturienten

3 Ausgaben der AHGZ kostenlos lesen

News aus den Regionen

Leider haben Sie keinen aktuellen Flash-Player installiert um die Deutschlandkarte mit unseren Regionalmeldungen zu sehen.

Ihr Branchen-Newsletter

Profitieren Sie 2x wöchentlich von den aktuellsten News aus der Branche!

Newsletter personalisieren
Newsletter abbestellen

AHGZ Arena und Intergastra

AHGZ Arena und Intergastra

Talk mit dem Chefredakteur

»Erster Warnschuss«

Deutschlands Hoteliers sollten es sich eine Warnung sein lassen. Zwar hat Kanzlerin Merkel ein Machtwort gesprochen, doch zeigt der Vorstoß des FDP-Vize Pinkwart, dass der reduzierte Mehwertsteuersatz für Übernachtungen von kurzer Dauer sein könnte. Pinkwart, unterstützt von NRW-Ministerpräsident Rüttgers (CDU), drohte sogar, die Senkung der Mehrwertsteuer über eine Bundesratsinitiative zu revidieren, nahm das dann jedoch einige Tage später wieder zurück. SPD und Die Grünen fordern jedoch nach wie vor in Anträgen die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung. Sollte darüber abgestimmt werden, könnte es vielleicht nochmal kritisch werden. In dem ganzen Hin und Her geht es nämlich längst nicht mehr um die Nöte der Hotellerie, die ja durch die Steuererleichterung gelindert werden sollten. Es geht um wahltaktische Manöver, um Imagefragen und um koalitionsinterne Ränkespiele. Doch am schwersten wiegt: Die Hotellerie steht zu ihrem Unglück stellvertretend für Klientelpolitik, für Sonderbehandlung auf Kosten aller.Diesem Eindruck muss sie entgegentreten, sonst ist die Steuererleichterung gefährdet. Umgekehrt muss ihr die Politik aber auch die Sicherheit geben, dass morgen nicht wieder alles passé ist. Dann kann die Hotellerie durch Taten zeigen, dass auch Dritte etwas davon haben. DEHOGA-Präsident Ernst Fischer geht den Weg über den Preis: Er hat die Zimmerpreise um 9 Prozent gesenkt. Doch das Gesetz ist kein „Hotelpreisreduzierungsgesetz“, sondern ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Wer sein Hotel renoviert, tut etwas für die Region: Er verschafft Dritten, nämlich Handwerkern und Zulieferern, Aufträgen und er macht die Region touristisch attraktiver, er bietet Gästen mehr Leistung. Immer mehr Hoteliers tun dies. Weiter so. Damit aus dem Warnschuss kein Abschuss wird.

Schon 3 Kommentare.
Jetzt mitdiskutieren!
Anzeige

Stellenangebote

09.02.2010
DIREKTIONSASSISTENT m/w
ROYAL SPA KITZBÜHEL HOTEL*****JOCHBERG in Kitzbühel, Österreich
09.02.2010
Sous Chef m/w
Best Western Premier Marina Wolfsbruch in Kleinzerlang
09.02.2010
Bankettleiter m/w
Hotel Schloss Hubertushöhe GmbH in
Weitere 3400 Stellenangebote

Makler stellen sich vor

In der AHGZimmo-Maklersuche finden Sie Makler für Immobilien aus Hotellerie und Gastronomie.

Dienstleister stellen sich vor

Im AHGZ-Einkaufsführer finden Sie Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die Hotellerie und Gastronomie.

Marketing-News des Monats

Horizont

Unsere Medienpartner

Cafe-Future.