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Nudelsuppe gehört zum Frühstück: Die chinesischen Gäste sollen sich auch kulinarisch heimisch fühlen – und nicht nur in Hamburg Foto: Accor

Hamburg

Accor im Zeichen des Drachen

Mit sieben goldenen Regeln wappnen sich Novotel Arena und Mercure Hotel Airport Nord für die Reisewelle aus China

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/37 vom 16. September 2006
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HAMBURG Andere Länder, andere Sitten. Und wenn das Nudelsuppe zum Frühstück bedeutet, dann ist das eben so. Für die Accor-Hotels der Hansestadt ist das Teil jener Vorbereitungen, mit denen man sich auf den Ansturm chinesischer Gäste zur China Time rüstet. Die 20 Jahre alte Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai wird mit rund 250 Veranstaltungen gefeiert und sie wird viele Gäste aus dem Reich des Drachen nach Hamburg bringen.

Der chinesische Markt gilt in Fachkreisen längst als gewaltiges Potenzial. „Diese Chance wollen und werden wir mit unseren maßgeschneiderten Angeboten nutzen“, gibt sich Serge Caurant zuversichtlich. Der Direktor des Mercure Hotels Airport Nord darf sich wie sein Kollege vom Novotel Hamburg Arena schon seit Monaten über einen deutlichen Anstieg der Zahl chinesischer Gäste freuen. „Wir haben zahlreiche Anfragen von Chinesen auch für die nächsten Monate“, freut sich Direktor Rainer Dietsche.

Accor hat den Markt intensiv sondiert – und profitiert jetzt davon. Im vergangenen Jahr haben in den 380 Häusern von Accor rund 164.000 chinesische Gäste übernachtet. Ein Accor-Team eigens geschulter Mitarbeiter hat die Bedürfnisse der künftigen Gäste vor Ort erkundet. Das Ergebnis sind sieben goldene Regeln, die als „Chinese Optimum Standards“ überall dort in die Praxis einfließen sollen, wo Chinesen logieren. Dazu gehören beispielsweise chinesische Tageszeitungen, rund um die Uhr kochend heißes Wasser für die Teestunde auf dem Zimmer und mindestens einen chinesischen Fernsehsender im TV-Programm. Zudem können Zimmer mit zwei Einzelbetten gebucht werden, was besonders für alle chinesischen Geschäftsreisenden wichtig ist, die sich ein Zimmer teilen.

„Fernab der Heimat wollen wir mit diesen Service-Extras Gastfreundschaft auf höchsten Niveau bieten“, erklären die beiden Hoteldirektoren Caurant und Dietsche. Und die Nudelsuppe zum Frühstück muss deshalb einfach sein.

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