Niedersachsen
Aktion „Niedersachsenteller“ auf gutem Weg
Fast hundert Betriebe machen mit / Herausgabe eines begleitenden Kochbuchs wird erwogen
WALRODE Bald ist die Hundertermarke bei der Aktion „Gastlichkeit in Niedersachsen“ unter dem Dach des DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick...-Landesverbandes geknackt. Diese Erfolgsmeldung konnte Otto Wolter, Erfinder und Vorsitzender der Aktion „Niedersachsenteller“, den Teilnehmern auf der Mitgliederversammlung im Landidyll Hotel Forellenhof in Hünzigen kund tun. Wichtigstes Thema auf der gut besuchten Versammlung war die Frage, wie die zukünftige Arbeit bei knappen Finanzen weiterhin gesichert werden kann.
Mit der zunehmenden Teilnehmerzahl sind die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick... der Rabattaktion deutlich gestiegen. Bislang sind 295 ausgefüllte Stempelpässe im Verbandshaus eingegangen. Gäste, die zwölf Mal in verschiedenen Betrieben einen Niedersachsenteller oder ein gleichwertiges Gericht gegessen haben und entsprechende Stempel gesammelt haben, erhalten einen Gutschein für eine kostenfreie Übernachtung für zwei Personen inklusive Frühstück in einem der teilnehmenden Hotels. Die Hotels wiederum bekommen dafür eine Erstattung von 26 Euro pro Übernachtung. Der Niedersachsenteller muss regionaltypische und saisonale Küche beinhalten und ist für einen Einheitspreis von zehn Euro erhältlich. Die Aktion ist aus einem Wettbewerb hervorgegangen, der vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium gefördert wurde. Seit acht Jahren wird die Marketing-Aktion eigenständig unter dem Dach des DEHOGA-Landesverbandes organisiert. Seitdem hat der Vorsitzende der „Fachgruppe Gaststätten“ immer mehr Gastwirte von der Idee des Gastropasses überzeugt. Derzeit beteiligen sich 97 Restaurants und Hotels an der Rabattaktion. Für die Hochglanz-Broschüre im kommenden Jahr rechnet Wolter mit einem Verzeichnis von mehr als 100 Betrieben.
Einstimmig sprachen sich die Mitglieder nach langer Diskussion für eine Erhöhung der Jahresbeiträge aus, um etwaige Mehrkosten bestreiten zu können. Insbesondere die Zahl der Übernachtungsgutscheine wird sich nach den Berechnungen von Geschäftsführerin Renate Mitulla auf ca. 700 im kommenden Jahr steigern. Deshalb werden künftig 400 Euro pro Teilnehmer gezahlt, für Neumitglieder sind dann 710 Euro fällig. Enthalten darin ist die Gestaltung der Seite in der Infobroschüre und das Starter-Set mit 12 Tellern. Weiterhin wurde beschlossen, dass jeder Betrieb 200 Broschüren zum Verteilen erhalt. Wer mehr oder weniger benötigt, kann dies im Verbandshaus mitteilen.
Ein weiterer Diskussionspunkt drehte sich darum, ob Sponsoren für die Herausgabe der Broschüre gesucht werden sollen. Hierzu äußerten die Teilnehmer kontroverse Ansichten. Schließlich einigte man sich darauf, dass lediglich bei Unternehmen in der Touristikbranche wie Freizeitparks nach einer Beteiligung mit einer Anzeigen-Präsenz in der Broschüre angefragt werden soll. Andere Unternehmen wie etwa Sparkassen und Banken sollten vorerst nicht einbezogen werden. Schließlich stimmten die Hoteliers und Gastronomen dafür, die Möglichkeit zur Herausgabe eines Kochbuches mit Gerichten des Niedersachsentellers zu überprüfen. Hierzu wird der Beirat ein Konzept entwickeln und eine Kostenaufstellung anfertigen. Zum Beirat wählten die Mitglieder Friedel Plesse, Claus Chojnowski, Petra Pfeifer, Alfred Richter, Margarete Baum, Peter Stein, Carsten Neumann und Tanja Dede.
