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Gastronomie

Aktion "Nordisch-frisch" soll norddeutsche Gastronomie stärken

7. Mai 2010

HAMBURG. Regional erzeugte Lebensmittel erfreuen sich immer größerer Beliebtheit - auch in der Gastronomie. Erstmalig ist es gelungen, in der Gastronomiebranche ein gemeinsames Label für die Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zu kreieren. Unter dem Dach des soll mit der Aktion "nordisch-frisch" das Engagement jetzt auf eine breitere und über ganz Norddeutschland sich ausdehnende Ebene erweitert werden.

Das Logo „nordisch-frisch" stehe dabei nicht für eine Zertifizierung und sei auch kein Gütezeichen wie Bio oder ökologischer Anbau. Vielmehr sei „nordisch-frisch" ein Erkennungszeichen in den Betrieben und auf der Speisekarte, welches Gericht gezielt und bewusst vornehmlich mit Zutaten aus der Region hergestellt worden ist, damit sich Gäste hieran orientieren können. Die Aktion soll nach eigenen Angaben nicht nur gastronomischen Betrieben und ihren Gästen vorbehalten sein, sie richtet sich auch an Erzeuger.

Auftakt in der Fischauktionshalle

Pünktlich zum Hafengeburtstag soll die Aktion in der Fischauktionshalle am 7. und 8. Mai 2010 in Hamburg beginnen. Mehr als 15 Betriebe werden dort kleine und regional erzeugte Produkte anbieten. Die beteiligten Betriebe wollen die Gäste dazu einladen, auf diese Art und Weise die Region zu "erschmecken". In der Fischauktionshalle wird es neben den Ständen der gastronomischen Betriebe auch Informationsstände von Partnern und Lieferanten geben, die auf ihre Produkte aus der Region hinweisen. Prominente Köche wie Heinz Wehmann vom Landhaus Scherrer oder Alexander Tschebull vom gleichnamigen Restaurant in der Mönckebergstraße werden ebenfalls anwesend sein.
Die Aktion in der Fischauktionshalle soll gleichzeitig der Auftakt für das Projekt sein, bei dem künftig ganzjährig in den teilnehmenden Betrieben mindestens ein Gericht auf der Speisekarte steht, das zu wenigstens 60 Prozent aus regional erzeugten und angebauten Produkten zubereitet wird.

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