AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Anzeige

Kommentar

Anschlag auf Almodóvar Uwe Lehmann

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/30 vom 21. Juli 2012

Wer heute in Berlin ein schickes Restaurant oder eine trendige Bar eröffnen will, sollte eine Standortanalyse vornehmen – und den Kiez befragen. Denn nicht mehr nur Projekte wie das BMW Guggenheim Lab rufen Widerstand selbst ernannter „Gutbürger“ hervor. Nach Schillerbar in Neukölln und Rio Grande in Kreuzberg griffen vermummte Gewalttäter in Friedrichshain das neu eröffnete Hotel Almodóvar an, das sich Nachhaltigkeit und ethisches Handeln auf die Fahnen geschrieben hat. Das zeigt: Um politische Inhalte geht es den Chaoten nicht. Unternehmer, die investieren, sind böse. Menschen, die Mut haben, sind verdächtig. Dass die so Denkenden konservativer sind als ihr Feindbild, fällt ihnen nicht auf. Gut, dass es für die Angegriffenen Unterstützung gibt. Und gut, dass es mit Gewalt nicht gelingen wird, Menschen von ihren Zielen abzubringen.




ThemenalarmKommentierenDrucken
Auch interessant

Glamouröser Tummelplatz Von Uwe Lehmann

Berlins Mitte kommt gastronomisch nicht zur Ruhe. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige