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Gerahmte Tradition: Gabriele und Rudi Rauer freuen sich über die Urkunde der IHK zum Jubiläum

© Karl Dittmar

Nordrhein-Westfalen

Auch ohne Fassbier stark

„Das Idyll“ in Heiligenkirchen feierte das 50-jährige Bestehen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006
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DETMOLD-HEILIGENKIRCHEN. Es war anfangs nicht nur ein Haus der offenen, es war ein Haus ohne Tür. Denn die fehlte gänzlich, als das heutige Hotel Das Idyll im Dezember 1956 eröffnet wurde. Das 50-jährige Bestehen des Betriebes wurde jetzt mit vielen Gästen gefeiert.

Das Haus verfügt nun über drei Einzel- sowie sechs Doppel- und Zweibettzimmer, die nach modernem Standard ausgestattet sind. Hinzu kommen Restaurationsräume für insgesamt bis zu 150 Personen, wobei es klare Abgrenzungen für Raucher und Nichtraucher gibt.

Laura und Werner Rauer haben das Hotel 1956 gebaut und aus kleinsten Anfängen heraus entwickelt. Bei der Einweihung fehlte nicht nur die Tür, auch der Fußboden war noch nicht komplett verlegt, die zwei Einzel- und drei Doppelzimmer hatten zwar schon fließend warmes und kaltes Wasser, aber die ersten Gäste mussten noch mit geliehenen Tischen und Stühlen vorlieb nehmen. Mit Mut und Energie machten sich die Gründer an die Arbeit, hatten aber so manche Klippe zu umschiffen. Denn ab Ostern des Folgejahres waren zwar ständig Gäste da, die KonzessionKooperation loser oder enger Zusammenschluss von mindestens zwei Unternehmen, mit dem Ziel, Synergieeffekte zu generieren.
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zum Ausschank alkoholischer Getränke aber ließ bis zum September auf sich warten – wenn auch nicht für Fassbier. Grund: Der DEHOGA
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hatte sich dagegen ausgesprochen. Und in der Folgezeit wurde nach und nach das Haus ausgebaut: 1964 kamen Zimmer und Bar (heute Bierstube) dazu. Die volle Konzession für einen Barbetrieb mit Speisewirtschaft – aber immer noch ohne Fassbier – folgte 1965. Die Küchenerweiterung war 1987 angesagt, die Erweiterung für die Bauernstube gelang 1989. Im Jahr 1996 musste das Treppenhaus aus Feuerschutzgründen umgebaut werden, und die so genannte „Sonneranda“ wurde 1999 angebaut. Und immer wieder wurden die Zimmer renoviert, und der „Kampf um die Konzession“ blieb ein „treuer Begleiter“. Doch der Bürgermeister sah als StammgastBezeichnung für einen Gast, der innerhalb von zwei Jahren wiederholt in demselben Beherbergungsbetrieb übernachtet.
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bewusst weg, wenn Fassbier ohne offizielle Konzession ausgeschenkt wurde.

1988 übernahmen Gabriele und Rudi Rauer den elterlichen Betrieb, den sie noch heute mit großem Engagement – und voller Konzession – hoch oben auf dem Berg mit Blick auf Heiligenkirchen und Detmold führen. Karl Dittmar


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