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Rheinland-Pfalz

Außenservice bis Mitternacht

WM-Infos: Keine Gebührenerhöhung für Sondernutzungen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/6 vom 11. Februar 2006
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KAISERSLAUTERN Das hat viele Gastronomen interessiert: Im Rathaussaal in Kaiserslautern unterrichtete der WM-KoordinatorPerson, die beispielsweise im Rahmen von Veranstaltungen mehrere Vorgänge aufeinander abstimmt und für deren reibungslosen Ablauf verantwortlich ist.
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der Stadt, Erwin Saile, über alles was für das Gastgewerbe rund um die WM 2006 von Bedeutung ist. Eingeladen hatten die Stadt Kaiserslautern und der DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Präsidenten Eberhard Barth, den Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Rheinhessen-Pfalz, Karl-Heinz Schott, sowie den Kreisstellen-Vorsitzenden Alf Schulz.

Dabei erläuterte Erwin Saile auch die Hintergründe für die „glasfreie Innenstadt“. Beim Confed-Cup im Sommer vergangenen Jahres sei es zu unschönen Szenen in manchen Städten gekommen. Der Weltfußballverband Fifa habe sich eingeschaltet, daraufhin hat die Polizei grünes Licht für eine glasfreie Innenstadt in Kaiserslautern gegeben. Zwar sei diese Regelung sinnvoll, doch den Gastronomen mache sie nicht so richtig glücklich, so Schulz, denn sie müssten sich auf ein aufwändiges Pfand-Rückgabesystem einlassen – und wer trinke schon gerne Winzersekt aus Plastikgläsern.

Die beste Nachricht für die Wirte war jedoch, dass während der WM vor den Restaurants bis Mitternacht der Ausschank erlaubt ist. Die Ausschankzeiten würden den Zeiten der Straßenveranstaltungen angepasst werden, sagte der Direktor des Rechtsreferates der Stadt, Patrice Huth. Die Stadt habe vor, die Regelung „wasserdicht“ zu machen. Angedacht sei zudem eine Sonderregelung bei den beiden Abendspielen im Fritz-Walter-Stadion (17. Juni USA-Italien und 20. Juni Trinidad/Tobago-Paraguay).

Saile zufolge ist bei den Abendspielen damit zu rechnen, dass die Fußballfans bereits mittags anreisen und die Innenstadt bevölkern. Beim Spiel Italien gegen die USA rechnet er mit einer „proppenvollen City“. Die Gastronomen sollten sich auf die Gäste aus aller Welt mit mehrsprachigen Speisekarten, sprachlich geschultem PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
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, mit Kreditkartenakzeptanz sowie einer entsprechenden Dekoration einstellen.

Anzuraten sei beispielsweise Flaggen jener Länder aufzustellen, die in Kaiserslautern spielen. Er appellierte an die Gastronomen, für ein ausgewogenes PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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-Leistungs-Verhältnis zu sorgen, was Schulz zusicherte. Was die Preise für die Freisitze vor Gaststätten anbelangt, hatte Saile ebenfalls eine gute Nachricht: Wer im letzten Jahr dafür Sondernutzungen in Anspruch genommen hat, zahlt während der WM die gleichen Entgelte. Einen Preisaufschlag gebe es nur, wenn Flächen vergrößert oder die Nutzung durch Imbissstationen erweitert werde.

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