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Ein guter Jahrgang: Sieger und Platzierte bei der Ehrung Foto: Heinz-Joachim Zinke

Niedersachsen

Azubis in bestechender Performance

Siri Lang, Ingrid Seebeck und Sergio Tavares haben beim Wettbewerb um die „Neptunschale“ fachlich die Nasen vorn

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/1 vom 6. Januar 2007
von

CUXHAVEN. Sind die Leistungen der Azubis wirklich so schlecht wie oft behauptet wird? Jedenfalls nicht im Landkreis Cuxhaven. Das bescheinigten die Prüfer den jungen Leuten beim Wettbewerb um die „Neptunschale“ in den Berufsbildenden Schulen BBS. „Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen“, erklärte Horst Ahlf, DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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-Kreisvorsitzender Landkreis Hadeln, in seiner Laudatio.

17 Auszubildende des dritten Lehrjahres waren angetreten, um einen der ersten Plätze im Rahmen der Cuxhavener Stadtmeisterschaften 2006 zu erreichen und eventuell sogar die „Neptunschale“ mit nach Hause zu nehmen. Das Urteil der neutralen Prüfer: 1. Sieger bei den Hotelfachleuten: Siri Lang (Hotel Deichgraf, Cuxhaven), 2. Sabrina Jansen (Hotel Strandperle, Cuxhaven), 3. Sandra Wöhlkens (Badhotel Sternhagen, Cuxhaven).

Bei den jungen Köchen belegte Ingrid Seebeck (Hotel Seelust, Cuxhaven) den 1. Platz, den 2. erreichte Thomas Held („Zur Börse“, Wremen) und den 3. Marvin Kovermann, („MarC 5“, Cadenberge).

Als 1. Sieger bei den Restaurantfachleuten ging Sergio Tavares (Strandhotel Döse, Cuxhaven) durchs Ziel, gefolgt von 2. Kristina Jenkel und 3. Sandra Behnke (beide Donner’s Hotel, Cuxhaven).

Dabei hatten es die Azubis, die sich zuvor bereits für die Wettbewerbsteilnahme qualifiziert hatten, gar nicht so leicht in der Schlussrunde. Während die Hotelfachleute unter anderem in den Bereichen Rezeption, Blumendekoration, Gästekorrespondenz, Tischeindecken geprüft wurden, mussten sich die Restaurantfachleute mit dem Erstellen von Rechnungen, Service an der Bar und im Restaurant, Weinkunde und einigen weiteren Aufgaben auseinanderzusetzen.

Den Köchen fiel die Aufgabe zu, aus einem Warenkorb ein viergängiges Menü zu zaubern. Das Motto: „Zwischen Meer, Marsch und Moor“. Auffallend war der Ideenreichtum – zum Beispiel das Röllchen von Limandes und Lachs mit Honig-Senf-Dill-Sauce, das Rahmsüppchen von der Steckrübe, die rosa gebratene Rehkeule mit Steinpilzsauce und der Zwieback-Apfelstrudel mit Schokoladenpyramide und Zimtkrem. „Das hätte ein erfahrener Koch auch nicht besser machen können“, so die anwesenden Gäste, die die Prüfungsgerichte verkosten durften, aus Überzeugung.pz

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