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Hauptstadt Berlin

Bœuf à la mode vom Koch des Jahres

Am 27. Oktober ehrt Berlin seine Meisterköche / Alle sechs am Menü beteiligt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2002/43 vom 26. Oktober 2002

BERLIN (blu). Im sechsten Jahr der Auszeichnung von Küchenchefs mit dem Titel „Berliner Meisterkoch“ durch die Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH Partner für Berlin gibt es einige Neuerungen. Da wäre zunächst zu nennen, dass 6 mal 6 Köche = 36 konkret bedeutet, 35 Herren und eine Frau sind ab sofort Inhaber dieses Titels. Wie wir bereits berichteten, hat Carmen Krüger, Alleinköchin und Alleininhaberin von Carmens Restaurant in Eichwalde bei Berlin die bisherige Domäne von Männern aufgebrochen. Neu ist auch, dass erstmals in diesem Jahr diejenigen Meisterköche, die mindestens 2-mal mit dem Titel in den Jahren 1997 bis 2001 ausgezeichnet wurden, ein Ehrendiplom erhalten. Aller guten Dinge sind drei gilt nun nicht mehr. Beim Gala-Diner im Hotel Inter-Continental am 27. Oktober sollen die folgenden Kollegen, sofern sie denn anwesend sind, ein solches Dokument ausgehändigt bekommen: Matthias Buchholz, Küchenchef des First Floor im Hotel Palace, Thomas Kammeier, Küchenchef des Hugenotten im gastgebenden Inter-Conti, Karlheinz Hauser, vormals Küchenchef im Adlon, Kolja Kleeberg, Küchenchef im Vau, Wolfgang Nagler, Küchenchef der Quadriga im Hotel Brandenburger Hof sowie Paul Urchs, vormals Küchenchef im Ritz Carlton Schlosshotel Berlin. Seit 2001 vergibt Partner für Berlin auf Vorschlag der 12-köpfigen Jury unter Vorsitz von Prof. Dieter Großklaus auch den Titel „Aufsteiger des Jahres“. Der Erste war Ralf Zacherl, in diesem Jahr ist es Holger Zurbrüggen, Küchenchef des neuen Restaurants Louis im Steigenberger Berlin.

Im sechsten Jahr wird die Veranstaltung auch nicht mehr moderiert von Dr. Volker Hassemer, weil der bekanntlich auch nicht mehr Geschäftsführer der Hauptstadt-Marketing-Gesellschaft ist, und auch nicht von seinem Nachfolger Dr. Friedrich-Leopold Stechow, sondern vom Präsidenten der Gastronomischen Akademie Deutschlands, Friedwolf Liebold. Tradition indes hat es, dass den rund 230 geladenen Gästen ein 6-Gänge-Menü vom Feinsten serviert wird. Jeder Gang soll die Handschrift eines/einer frisch gekürten Meisterkochs/-köchin tragen. Den Hauptgang fertigt der Berliner Koch des Jahres, dessen Name 2002 bereits im Vorfeld in Folge einer Indiskretion genannt wurde: Michael Hoffmann. Für das Amuse-Bouche sorgt der Aufsteiger, Leckereien zum Kaffee zum Abschluss des Essens liefern alle 6 gemeinsam. Und weil Könner Gönner brauchen, machen zahlreiche Sponsoren dieses Gala-Diner überhaupt erst möglich. Nur 3 sollen hier genannt werden: das Hotel Inter-Conti, Villeroy & Boch, die das Tafelservice ausleihen, und die Firma Wein & Glas von Georg Maurer, die die Speisen begleitenden Weine traditionsgemäß sponsert.

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