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Bande überfällt Pokerspieler im Grand Hyatt
von Rüdiger Rüster
BERLIN. Dreister Überfall auf Pokerturnier im Berliner Grand Hyatt: Vier vermummte Täter drangen am vergangenen Samstag in das Hotel am Potsdamer Platz ein und bedrohten im ersten Stock des Hotels die Veranstalter der European Poker Tour (EPT) mit Pistolen und Macheten. Die Täter zwangen die Kassierer zur Herausgabe der Startgelder, die die Spieler an diesem Tag eingezahlt hatten. An dem Turnier, das zu Beginn der vergangenen Woche mit 945 Teilnehmern gestartet war, nahmen auch Prominente wie Boris Becker teil.
Durch den Überfall brach Panik unter den Spielern und Veranstaltern aus. Bei der Rangelei mit den Tätern gelang es einem Hotelmitarbeiter, einem Räuber eine Tüte mit einem größeren Teil der Beute zu entreißen. Die Täter konnten dennoch mit rund 250.000 Euro flüchten.
Die Hotelgäste hätten vom Tat-Hergang wenig mitbekommen, da die Pokerräume über einen separaten Zugang zu erreichen waren, sagte Hyatt-Sprecherin Ina TenDoornkaat gegenüber AHGZonline. Das Turnier wurde nach einer längeren Unterbrechung in einem anderen Gebäudeteil des Grand Hyatt fortgesetzt.
Die Polizeit hofft nach eigenen Angaben, die Täter rasch zu fassen. Diese seien von vielen Zeugen auch ohne Maske gesehen worden. Ebenso sind die Teile der Tat von Video-Kameras aufgezeichnet worden.


