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Kreativ: Für seine trendigen Drinks verwendet Thomas Altenberger auch ausgefallene Mixzutaten wie Staudensellerie, Cocktailtomaten und roten Pfeffer Foto: Marion Schlag

Berlin

Barkeeper aus Passion

Thomas Altenberger mixt erfolgreich in der Bristol Bar / Cuisine-Style-Drinks im Trend

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/13 vom 22. März 2008
von  

BERLIN. Die Tester des Gault Millau haben entschieden. „Barkeeper des Jahres 2008“ ist Thomas Altenberger von der Bristol Bar des Kempinski Hotels Bristol Berlin. Damit reiht sich der gelernte Hotelfachmann in die Liste berühmter deutscher Barkeeper wie Charles Schuhmann, Herkules Tsibis oder Eddy Hahner ein, die zugleich auch seine großen Vorbilder sind. „Ich fühle mich durch diese Auszeichnung sehr geehrt“, freute sich Altenberger. „Barkeeper ist für mich kein Beruf, sondern eine Lebenseinstellung!“

Schon während seiner Ausbildung hat Altenberger zielstrebig den Weg hinter den Tresen eingeschlagen. In seiner Heimatstadt Wiesbaden sammelte er erste Erfahrungen, unter anderem im Nassauer Hof und im Café Kult.

Cocktails mit Keuzkümmel

Viel Branchenlob gab es für den Bristol-Barchef in den Frankfurter Top-Locations. So wurde in seiner Zeit als Stellvertretender Chef die Jimmy’s Bar im Hotel Hessischer Hof zur „Bar des Jahres in Deutschland“ gekürt. Als Barchef in Harry’s New-York Bar schaffte er auf Anhieb den zweiten Platz im innerdeutschen Ranking. Seit Januar 2005 managt Thomas Altenberger die Bristol Bar im Kempi am Kurfürstendamm.

Ihn fasziniert vor allem die kreative Cocktailkultur in der Spreemetropole. Diesbezüglich sei London derzeit noch die Nummer eins in Europa, doch Berlin ist seiner Überzeugung nach „absolut im Kommen“. In der Bristol Bar verbindet er mühelos die traditionellen Klassiker mit den trendigen Cuisine-Style-Cocktails. Hauptkriterien für das Gelingen sind Farbe, Aroma und geschmackliche Ausgewogenheit. Dafür werden neben Markenspirituosen und traditionellen Mixzutaten auch baruntypische Ingredienzien wie Ingwer, Safran, Kreuzkümmel oder rosa Pfeffer eingesetzt.

Fast alle diese Cocktails hat Thomas Altenberger selbst kreiert, denn er kocht gern und dabei kommen ihm Ideen. Im Bristol werden süffige Offerte neuerdings mit korrespondierendem Fingerfood angeboten. So schmecken zum Cellerie Booster beispielsweise am besten edle Lammbällchen mit Selleriepüree. Ein Erfolgskonzept, das in Kooperation zwischen Bar und Küche auch künftig weiter fortgesetzt wird.

Nach dem Vorbild der Kochzunft nutzt Altenberger gelegentliche Medienauftritte, etwa als Barkeeper in der Comedy-Talk-Sendung „Blond am Freitag“, gern für Branchenwerbung. Marion Schlag

www.kempinskiberlin.de

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