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Die zentrale Lage am geschäftigen Potsdamer Platz nahe dem Regierungsviertel und mit unmittelbarer Anbindung an sämtliche Verkehrsmittel dürften das künftige Ritz Carlton zu einer gefragten Hoteladresse werden lassen.

Hauptstadt Berlin

Bauarbeiten gehen zügig voran

Ritz-Carlton am Potsdamer Platz im Plan / Eröffnung zum Jahreswechsel 2003/2004

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2003/21 vom 24. Mai 2003

BERLIN (schl). Planmäßig wird Berlins neue 5-Sterne-Nobelherberge am Potsdamer Platz fertig gestellt. Knapp ein Jahr nach der Grundsteinlegung feierte man Anfang April 2003 bereits Richtfest. Derzeit sind täglich bis zu 1500 Handwerker aus den verschiedenen Gewerken an der Innenausstattung beteiligt. Eine logistische Herausforderung für die verantwortliche Bauleitung.

Gerade wurde in der großräumigen Lobby, dem Dreh- und Angelpunkt des Hauses, die imposante Marmorfreitreppe installiert. Für die gesamte Ausstattung zeichnet der mit Büros in Köln und New York ansässige Innenarchitekt Peter Silling verantwortlich. Mit seinem Konzept verfolgt er das Ziel, ein klassisches, traditionelles und äußerst luxeriöses Haus zu schaffen, in dem sich gleichzeitig auch das besondere geschichtliche Umfeld des Standortes widerspiegelt. Das neue Ritz-Carlton ist eine Hommage an das Spätempire
mit antiken Dekorationselementen, geometrischen Formen und ausgesuchten Materialien wie Messing, Edelhölzern, Marmor, exkluiven Möbelstoffen, kostbaren Teppichen und repräsentativen Kronleuchtern aus Murano-Glas sowie von Swarovski. Im Erdgeschoss sind bereits Teile der gemütlichen Kaminbar eingebaut. Auch die offene Showküche ist vorinstalliert. Hier entstehen außerdem ein im Design von Venedig beeinflusstes Gourmetrestaurant, dessen Küche das Beste aus Europa mit Focus auf frischen Fisch und Kräutern bieten wird. Ein besonderes Highlight verspricht die französische Brasserie mit Originaleinbauten aus dem Jahre 1873 zu werden. Auch der rund 1700 Qudratmeter große Veranstaltungsbereich wird zügig ausgebaut. In diesem Komplex ist ein repräsentativer Treffpunkt mit 7,6 Metern Deckenhöhe und 910 Quadratmetern Fläche integriert. Damit entsteht Berlins größter Ballsaal im Segment der Luxushotellerie. Auch die Einrichtung der 302 Zimmer und Suiten macht Fortschritte. Die mindestens 40 qm großen Räume bieten den künftigen Bewohnern neben beeindruckenden Ausblicken auf den Potsdamer Platz edles Ambiente, modernsten Wohnkomfort, beste Technikausstattung und traumhafte Marmorbäder.

Das Spa-Zentrum ist als eine Oase der Entspannung konzipiert. Schwimmbad und Fitnessmöglichkeiten sind ebenso vorgesehen wie eine Saunalandschaft und diverse Räume für kosmetische und therapeutische Körperbehandlungen. Einen weiteren Service bietet Ritz-Carlton mit seiner „Jogger-Station“ am Hauseingang. Jeden Morgen finden Laufwillige hier frische Handtücher, Obst, Mineralwasser und Routenpläne vor. In den oberen Etagen entsteht zeitgleich das „Hotel im Hotel“ für Gäste mit besonderen Ansprüchen in Bezug auf Sicherheit und Komfort, darunter die 200 qm große Luxussuite und ein separater Club. Die Eröffnung des Hotels ist für den kommenden Jahreswechsel vorgesehen. Zuvor absolvieren die Mitarbeiter ein gründliches Trainingsprogramm, denn eine wochenlange Pre-Opening-Phase wird es bei Ritz-Carlton nicht geben. Bereits ab dem ersten Tag besteht der Anspruch, ein perfekter Gastgeber zu sein. Der künftige Hoteldirektor Walter Junger verfolgt ehrgeizige Ziele: „Wir werden nicht mit Sonderangeboten den anderen Hotels die Kunden weglocken. Unser Haus soll das luxeriöseste sein, der Preisleader.“ Das Ritz-Carlton in Berlin ist Bestandteil des Beisheim Centers, das den Eigentümer Otto Beisheim mit Luxusapartments, Bürogebäuden und zweitem Hotel, dem Marriott, etwa 500 Millionen Euro kostet.

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