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Will Reisenden Qualität bieten: Thomas Förster setzt auf Systemgastronomie an der Autobahn. Frische wird großgeschrieben

Astrid Filzek-Schab

Bayern Beim Rasten genießen können

Die Brüder Förster betreiben Raststätten an der Autobahn / Kulinarische Zusammenarbeit mit Alfons Schuhbeck

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/36 vom 3. September 2011
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Feucht. „Zu uns kommen Gäste und Kunden aus ganz Europa und aus allen sozialen Schichten – das macht unser Geschäft wirklich interessant“, sagt . „Gerade die vielen Zielgruppen sind eine echte Herausforderung im Rastanlagen-Business.“ Seit der Übernahme der Autobahnrastanlagen Holledau und Fürholzen an der A9 im Juni, sind die Brüder Thomas und Matthias Förster der größte mittelständische Betreiber von Tank & Rastanlagen Deutschlands.

Zwei Männer vom Fach

Zum Unternehmen, das sie vor fast 15 Jahren gründeten, zählen heute sechs Tankstellen, sieben Rasthäuser, zwei Motels, vier Burger Kings und zwei Nordsee-Stores an der A 6 und A9. 450 Mitarbeiter beschäftigen die Förster-Brüder, der UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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liegt nach eigenen Angaben bei 30 Mio. Euro (ohne Mineralölprodukte). Verpächter aller Anlagen ist die Tank & Rast GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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in Bonn, der in Deutschland 340 Tankstellen und 370 Raststätten gehören.

In der Metzgerei der Eltern in Nürnberg aufgewachsen, hatten die Brüder stets Kundenkontakt. „Wir haben mit Begeisterung im Laden der Eltern geholfen, Wurst- und Käseplatten für die Kundschaft belegt, oder Rostbratwürste gegrillt“, erzählt Thomas Förster, der auch 2. Stellvertretender Präsident des DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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Bayern ist. Michael Förster (51) wurde Metzgermeister und übernahm den elterlichen Betrieb. Thomas Förster (47) ging zur Hotelfachschule, absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Hotelfachmann und sammelte einige Jahre Berufserfahrung in Hotellerie und Gastronomie. 1997 beschlossen sie, gemeinsam Rastanlagen an der Autobahn zu betreiben. „Zu dieser Zeit war von SystemgastronomieBetriebsform in der Gastronomie, bei der entgeltlich Getränke und/oder Speisen in einem standardisierten Gastronomiebetrieb abgegeben werden, die an Ort und Stelle verzehrt oder auch mitgenommen werden können.
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noch nichts zu ahnen“, sagt Thomas Förster, „aber die Herausforderung hat uns gereizt.“

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Das immer wieder wegen seines Schuldenberges in die Schlagzeilen geratene Unternehmen Tank & Rast entwickelt gastronomische Konzepte mit Vertretern der Pächter. Thomas Förster ist seit vielen Jahren Mitglied dieses Gremiums. „Mit unserer DachmarkeAngeboten oder Betrieben eines Unternehmens übergeordnete Marke.
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Serways und den integrierten Systemen sind wir professionell aufgestellt“, sagt Thomas Förster. „Unter Serways führen wir nicht nur die eigenen Marken Sanifair, Gusticus, Brotzeit oder Tank- und Rastshops, sondern auch Systemer wie Burger King, Nordsee, Lavazza oder Segafredo.“

Das Speiseangebot in Försters Autobahnraststätten besteht vor allem aus Klassikern. „Unsere Gäste legen einerseits Wert auf gesunde und frische Produkte, andererseits auf Deftiges“, sagt Förster, der Wert auf Bezug zur Region oder Jahreszeit legt.

Profitieren soll die Gastronomie in diesem Jahr von der neuen Zusammenarbeit mit dem Gourmetkoch . „Für uns ein wichtiger Partner, um zu zeigen, dass Qualität für uns höchste Priorität hat. Mit Schuhbeck haben wir jemanden aus Bayern, der im ganzen Bundesgebiet bekannt ist“, sagt Förster. Für die Raststätten hat der Koch Gerichte, Rezepte und Gewürzmischungen entwickelt, zum Beispiel Rindergulasch mit Paprikasoße, Rotes Thai Curry oder Hähnchenfilet in Tomaten-Vanille-Soße.

„Mit dem neuen Konzept sichern wir nicht nur die Qualität unserer Speisen, sondern können auch auf die verschiedenen Wünsche unserer Gästeklientel eingehen. Und die Regionalität kommt auch nicht zu kurz“, betont Förster. Laut Andreas Rehm, Leiter Corporate Communications & Public Affairs bei Tank & Rast, ist das Schuhbeck-Konzept an vier Standorten erfolgreich getestet worden und wird jetzt bundesweit an 140 Raststätten umgesetzt. „Die Pächter bieten ihren Gästen jeweils eine Auswahl von Schuhbeck-Gerichten an.

Verpächter hoch verschuldet

Laut zweier deutscher Wirtschaftszeitungen wird das Jahr 2013 das Jahr der Wahrheit. Auch wenn Tank & Rast in 2010 seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abgaben (Ebita) um 10 Mio. auf 279 Mio. Euro steigern konnte, reiche das kaum aus, um fällige Kredite zu tilgen. Banker gehen von einem nötigen Ebita von 260 bis 300 Mio. Euro aus, recherchierte die Financial Times Deutschland.

Eine Maßnahme für mehr finanziellen Spielraum hat die FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
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bereits ergriffen und die Toilettengebühren von 50 auf 70 Cent erhöht. Gäste lösen wie früher aber nur einen 50-Cent-Kaufgutschein an der Raststätte ein. Die Differenz von 20Cent fließen am Pächter vorbei Tank & Rast zu. Seit einer komplizierten Transaktion in 2007 lasten laut FTD 2,2 Mrd. Euro Schulden^ Verbindlichkeiten.
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auf der der Firma. Die Schulden müsse Tank & Rast mit Zinsen bedienen, finanziert über die Pachten.

Astrid Filzek-Schwab

www.rast.de




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