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Bayern Kompetenz contra Bürokratie

DEHOGA Bayern führt im Oktober den Gastro-Management-Pass ein / Pilotprojekt innerhalb Deutschlands

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/40 vom 1. Oktober 2011
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MÜNCHEN. Bayerische Gastwirte können es allen zeigen: Während auf Bundesebene noch über das „Ob und Wie“ einer Hygiene-Ampel diskutiert wird, startet der DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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Bayern einen eigenen Qualitätsnachweis für Restaurants. Der neue (GMP) soll künftig nachweisen, dass Betriebe Qualitätsstandards in den Bereichen Hygiene, Recht, Unternehmensführung und Service erfüllen.

„Wir sorgen nun selbst dafür, dass unsere Gastronomen Qualität bieten“, sagte Ralf Schell, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes , bei einer Infoveranstaltung für die Fachpresse in München. Und dem Gesetzgeber sei man so auch einen Schritt voraus.

Der Landesverband startet Ende Oktober dieses , das – falls es sich bewährt – andere Landesverbände übernehmen können. Bei der Landesdelegiertenversammlung stellt der Verband das Projekt seinen Mitgliedern vor, das vom bayerischen Wirtschaftsministerium und der IHK Bayern unterstützt wird. Mit 1000 zertifizierten Betrieben rechne er im ersten Jahr, sagte Schell selbstbewusst.

„Mehr Selbstbewusstsein“ für die Gastronomen und ein besseres ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
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im Auge des Verbrauchers – so charakterisierte Schell die Hauptziele der neuen ZertifizierungVerfahren zur Einhaltung bestimmter Standards für Produkte oder Dienstleistungen.
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. Der GMP ist eine selbstverpflichtende, dynamisch und modular aufgebaute , die ein Betrieb erhält, wenn die komplette Mannschaft fundierte Kenntnisse in den Bereichen Hygiene, Recht, Unternehmensführung und Servicequalität aufweist. Basis des GMP ist die gastronomische Ausbildung sowie der IHK-Unterrichtsnachweis. Andere Qualifikationen, Weiterbildungen oder Berufserfahrung zählen ebenfalls. Fehlen einem Team Kenntnisse in bestimmten Modulen, können sie diese über Seminare an renommierten Instituten hinzufügen.

Die Prüfung für den Gastro-Management-Pass kostet den Betrieb einmalig 300 Euro (240 Euro für Mitglieder). Nach drei Jahren ist eine Rezertifizierung nötig, die mit 100 Euro zu Buche schlägt. Nach erfolgreicher Zertifizierung erhält jeder Betrieb sowohl eine Urkunde als auch eine Plakette, die sichtbar für die Öffentlichkeit ausgehängt werden können.

Und so funktioniert es: Die Betriebe schicken ihre Unterlagen über Nachweise ihrer Kenntnisse in den verschiedenen Modulen an die Geschäftsstelle in München. Können Nachweise nur schwierig zugeordnet werden, dann entscheidet eine ehrenamtliche Prüfungskommission über deren Anrechnung. Alexandra Leibfried




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