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Schranne to go: Ein paar mehr kauflustige Besucher könnte die Markthalle vertragen

Astrid Filzek-Schwab

Bayern Schrannenhalle: Viele schauen nur

Münchner Feinkost-Location ist gut gestartet / Standbetreiber wünschen sich mehr Kunden / Fleischsortiment wächst

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/33 vom 11. August 2012
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. Vor neun Monaten hat die Münchner als Feinkost-Halle wiedereröffnet. Wie kommt die Halle, die mit ihrem Konzept den benachbarten Viktualienmarkt ergänzt, bei den Kunden an? „Die BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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ist grundsätzlich positiv. Der Trend ist nach den ersten hervorragenden Monaten und der dann erwarteten Abkühlung am Jahresanfang positiv und die Händler sind nun beim Aufbau ihrer Stammkunden“, sagt Inhaber und Investor Hans Hammer. Produkte von authentischen Händlern gingen sehr gut, außerdem werde das gastronomische Angebot gut angenommen.

Klartext spricht Käfer-Geschäftsführer Marc Eckes: „Der Start der Schrannenhalle lief sehr gut. Von Januar bis März gab es die im Einzelhandel üblichen verkaufsschwachen Monate. Jedoch stieg die Frequenz wieder an.“ Durch die Öffnung der Terrasse können die Gäste Speisen und Getränke auch im Freien genießen. So werden nun auch auf Wunsch die Eingangstüren beim Pschorr wieder geöffnet. Zudem habe man sich den Kundenwünschen angepasst und den Einzelhandels- sowie Gastrobereich im Erdgeschoss umgebaut.

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„Wir haben eine klare Trennung der beiden Bereiche, sodass sich unsere Kunden besser zurecht finden. Außerdem haben wir eine Fischtheke gebaut, an der wir mittwochs und freitags frischen Fisch (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Fisch") anbieten. Dies hat bisher in der Schrannenhalle gefehlt.“ Die Fischtheke wird aus Paris beliefert.

Eckes sagt aber auch: „Zurzeit haben wir an vielen Ständen die Situation, dass viele Besucher durch die Halle bummeln und sich informieren, jedoch wenig kaufen. Da gibt es sicherlich noch Luft nach oben.“

Auch vom Tantris-Standl ist der Ansicht, dass sich die Halle als kulinarischer Treffpunkt noch etablieren muss. Sein Einschätzung: „Es sind noch zu wenig Besucher in der Halle. Das ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
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ist leider noch etwas negativ behaftet durch den früheren Betrieb. Das wird sich mit der Zeit aber verbessern“, so Eichbauer. Trotzdem ist er ganz zufrieden mit den Geschäften in der Schranne: „Die Wein- und Champagnerauswahl unserer Tantris-Sommeliers Justin Leone und Stefan Peter gefällt. Auch die kleinen Speisen unseres Küchenchefs Hans Haas werden sehr gut angenommen: Rinder- oder Lachstatar in der Filo-Tüte.“ Am Mietermix müsse man aber noch weiter arbeiten.

Eine Neuerung gibt es schon: Der Inhaber der Metzgerei Wild musste aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Jetzt ist dort die Fleischhauerei eingezogen: Marko Huth und sein Team vom gegenüberliegenden Lokal Zum Goldenen Kalb eröffneten Deutschlands erste Metzgerei mit Dry Aged Beef. „Uns haben oft Gäste angesprochen, warum es in München nirgendwo richtig gutes Fleisch, wie zum Beispiel Wagyu, fürs Kochen daheim zu kaufen gibt. In der Schrannenhalle haben wir den idealen Platz“ sagt Geschäftsführer Marko Huth.

Die Fleischhauerei startet mit rund zehn Rinderrassen, wie US Beef, Wagyu, Galloway, Bayerisches Fleckvieh, Weißblaue Belgier, Chianina, Pommersches oder Charolais. Das Sortiment wird kontinuierlich ausgebaut. Und es wird es auch alles rund um das Steak geben, wie spezielles Salz, Pfeffer, Gewürze, Öle, Pfannen und Profi-Steakmesser.

Fazit: Nach dem Neustart scheint die Schranne jetzt auf dem richtigen Weg zu sein. Es könnten zwar noch mehr Besucher die Halle bevölkern, doch die Standbetreiber strahlen Zuversicht aus. Astrid Filzek-Schwab www.schrannenhalle.de




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