Berlin
Begegnung mit Asien-Küche
BERLIN. Die asiatische Küche stand beim fünften kulinarischen, interkulturelles Kochfest in der Berliner Brillat-Savarin-Schule im Mittelpunkt.
Premiere hatte die Koch-Aktion bereits 2001 gefeiert. Spielte damals der islamisch-arabische Kulturraum mit der Küche Ägyptens, Jordaniens und Marokkos die dominierende Rolle, waren es diesmal mehrere Küchen Chinas (Sichuan, Tibet, Shanghai), Vietnams und Thailands. Der Hintergrund: In der deutschen Hauptstadt muss das Gastgewerbe zunehmend den Umgang mit Menschen fremder Kulturen pflegen. Das betrifft Gäste und Mitarbeiter. Und nach der Abschlussprüfung gibt es für die Schüler Möglichkeiten, im Ausland Erfahrungen zu sammeln. Ein dritter Grund waren die Olympischen Spiele in China.
In der Schule wurden jetzt in einem Workshop ländertypische Speisen gekocht. Angehende Köche, Gäste und Freunde des Oberstufenzentrums bereiteten fernöstliche Spezialitäten zu. Darunter war auch Thomas Rupprath, mehrfacher Olympia-Medaillengewinner und Schwimm-Europameister, der zuvor über seine Olympia-Erfahrungen berichtet hatte.
Original-Rezepte und -Produkte führten zu einem Büffet authentischer Spezialitäten, die alle Teilnehmer in festlichem Rahmen gemeinsam genossen. Dazu hatten Auszubildende, angehende Restaurantfachleute, die Tische eingedeckt – entsprechend den Prüfungsanforderungen.