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Mecklenburg-Vorpommern

Bei Lärm Schließung

Kneipenwirt wehrt sich gegen behördlich verfügte Sperrstunde

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/42 vom 21. Oktober 2006
von

KÜHLUNGSBORN. Zapfhahn zu, Lichter aus, Gäste und Personal raus bis 22 Uhr. So lautet eine Verfügung des Landkreises Bad Doberan für das „Irish Pub“ in Kühlungsborn. Drei von 16 Mietparteien des Hauses hatten sich über Lärmbelästigungen beschwert. Daraufhin hat die Untere Immissionsschutzbehörde des Landkreises den Betriebsschluss um 22 Uhr verfügt.

„Nicht auszudenken, wenn dieses Beispiel Schule macht. Ein großes Ostseebad lebt von einem angemessenen Amüsier- und Nachtleben in seinem Zentrum“, resümiert Peter Brauer, Geschäftsführer des Touristik Service Kühlungsborn (TSK). Schnell reagierten TSK, DEHOGA-Regionalvorstand, örtlicher Gewerbeverein und der Fremdenverkehrsverein auf diese Entscheidung. Gemeinsam drängen sie auf ein klärendes Gespräch mit Landrat Thomas Leuchert. Es gehe darum, Ordnungsregelungen mit Augenmaß herbeizuführen. Mit der jetzt vorliegenden Entscheidung werde Tür und Tor geöffnet, um eine ganze Branche zu knebeln. Das führe im Endeffekt zu Verlusten an Arbeitsplätzen und zum touristischen Imageverlust.

Auf gütliche Einigung setzt auch Michael Vogel, Betreiber des „Irish-Pub“. Gemeinsam mit seinem Rechtsanwalt strebt er eine außergerichtliche Schlichtung an. mg

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Leser-Kommentare zum Artikel (3)

Karen
Karen

10.12.2006 um 12:36

Betreff: Kommentar zum Artikel

Meiner Meinung anch kann eine Stadt wie Kühlungsborn nich ohne Gastronomie überleben. Deshalb bin ich der Meinung, dass das betroffene Lokal eine Ausnahmegenehmigung erhalten sollte und somit weiterhin Gäste anzieht.
Wie auch schon von Hernn Burkhardt erwähnt, sollten sich Gestörte, die in diese Wohnung schon unter den Bedingungen eingezogen sind einen anderen Wohnort aussuchen.

Richard Burkhardt, Ostseebad Binz
Richard Burkhardt, Ostseebad Binz

05.12.2006 um 21:51

Betreff: Kommentar zum Artikel

Henne oder Ei
Wer war zuerst da. Wähle ich meine Wohnung über einer Kneipe oder im gleichen Haus, weiss ich ja was auf mich zukommt. Kommt die Kneipe aber nach mir, hätte ich auch was dagegen, denn dann hätte ich mir ja ein Haus mit Kneipe gesucht. Verfechter von Kneipenlärm können ja dort einziehen und mit den betroffenen ihre Wohnung tauschen.

bruno
bruno

16.11.2006 um 21:52

Betreff: Kommentar zum Artikel

ich muss mal meinen unmut äussern, was sind das für kranke menschen alte böse leute, sollen die sich doch in irgendeinem kurbad ihre fewo kaufen. sollte das wirklich schule machen, werden wir in kühlungsborn keinen urlaub mehr machen. gerade der irish pub ist ein echtes highlight, sowas kann man noch suchen an der ostseeküste. macht was gegen diese gruseligen menschen. ihr müßt noch mehr rot wählen in euren landkreisen.