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Trotz Frost oder Schnee: Berlin war auch im winterlichen Februar als Reiseziel okay Foto: Marion Schlag

Hotellerie

Berlin: Besucherhoch trotz Kältetief

16. April 2010
von  

BERLIN. Die Spreemetropole hat sich als ganzjährig attraktives Reiseziel etabliert. Das dokumentiert die amtliche Statistik für den traditionell buchungsschwachen Monat Februar 2010. Weder frostige Temperaturen noch Eis und Schnee haben Gäste in diesem Zeitraum  von einem Hauptstadtbesuch abgehalten.

Aus dem Bundesgebiet kamen 350.600 , ein Plus von 12,1 Prozent. Sie buchten 697.700 Nächte an der Spree. Das entspricht einer Steigerung von 12,8 Prozent. Mit 192.800 Besuchern, ein Zuwachs von 10,3 Prozent, entwickelten sich auch die Touristenzahlen aus dem Ausland positiv. Sie sorgten für einen Buchungsboom von 11,3 Prozent beziehungsweise 499.700 .

Besonders beliebt war Berlin bei den Spaniern (+14,6 Prozent), den Italienern (+13,6 Prozent) und Besuchern aus den USA (+ 11,4 Prozent). Insgesamt wurden für den zweiten Monat des neuen Jahres 543.400 Ankünfte (+11,4 Prozent) und 1,2 Mio. Übernachtungen (+12,2  Prozent) registriert. Ob sich diese überraschend guten Steigerungszahlen aus Januar und Februar über das ganze Jahr fortsetzen, sei derzeit jedoch nicht einschätzbar, sagte BTM-Chef .

Sicher dagegen ist der andauernde Hotelbauboom in der Stadt. Im Februar standen den Touristen 722 Beherbergungsbetrieben zur Auswahl, 69 mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf dem Markt waren damit  109.300 Betten, ein Plus von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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