Gastronomie
Berlin und Wein - das kann sein!
von Marion Schlag
BERLIN. Mit 22 Litern Pro-Kopf-Verbrauch Wein, zwei Liter mehr als im Bundesdurchschnitt, avancierte Berlin auch dank der zahlreichen Neu-Berliner von Rhein und Main zu einer Wein-Hochburg. Die 2003 vom DEHOGA Berlin initiierte Marketing-Strategie, ihren Mitgliedsbetrieben die Einrichtung umsatzträchtiger Weingärten zu empfehlen, hatte Erfolg. Unter Mithilfe des ehrenamtlichen Projektleiters Reiner Jäck entschieden sich bisher fast 60 Gaststätten und Hotels für einen lukrativen Open-Air-Ausschank mit dem Fokus auf Wein.
Zu den ersten Lokalen gehörte das in Spandau Restaurant Kolk von Klaus-Dieter Richter, Wirt und Vizepräsident des DEHOGA Berlin. Sein Hit sind leichte Sommerspeisen mit korrespondierenden Weinen. Soviel Einsatz wird von den Winzern mit einer Promotion-Tour der jeweils amtierenden Deutschen Weinkönigin belohnt.
In diesem Jahr war Sonja Christ als 61. Botschafterin der süffigen Säfte ein Wochenende lang in den schönsten Freisitzen der Hauptstadt unterwegs. Ihr Besuch endete in Berlins Partnerschaftsweinberg in Schöneberg. Der Stadtbezirk unterhält schon seit Jahrzehnten feucht-fröhliche Beziehungen zum Landkreis Bad Kreuznach im Weinbaugebiet der Nahe.

