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Besuchermagnet: Schloss Lübbenau an der Spree zieht mit seiner Orangerie viele Touristen an Foto: Heidi Diehl

Brandenburg Schloss Brasserie wird bodenständig

Orangerie des Schlosses Lübbenau startet mit neuem Gastro-Konzept in die Saison

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/17 vom 21. April 2012
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LÜBBENAU. In der Orangerie des Schlosses Lübbenau scheint die Sonne immer. Zum einen, weil sie zur Spreeseite eine riesige Glasfront hat, zum anderen, weil die aus edlen portugiesischen Kacheln zusammengesetzten Orangenbäume an den Wänden sommerlich portugiesisches Flair vermitteln. Es ist eine kleine Referenz an das Land, wo die Grafenfamilie zu Lynar, die Besitzer und Betreiber des Schlosshotels, lange Jahre lebten.

Ab 20. April wird sich die Orangerie zwar optisch nicht ändern, inhaltlich schon. Ziel ist es, die hohe Qualität, die die Gäste aus dem Schlossrestaurant kennen, auch hier noch stärker zu präsentieren, so Hotelleiterin gegenüber der AHGZ. Künftig wird es in der Orangerie eine bodenständige geben. Der Unterschied zum Schloss: Küchenchef kann sich in der Hotelküche weiterhin auch dekorativ austoben, während es in der Orangerie die schnörkellose Variante der Gerichte gibt. „Richtig gutes Essen anzubieten, ist unsere Motivation. Spitzenküche zu bezahlbaren Preisen ist kein Widerspruch“, erläutert Lehmann.

Und auch der Name ändert sich: Aus der Orangerie wird die Schloss . Hier gibt’s wie Wiener Schnitzel mit lauwarmem Kartoffelsalat oder Kalbsleber mit Schmorzwiebeln und Stampfkartoffeln. Aber auch typische Spreewälder Fischgerichte wie eine Spreewald-Bouillabaisse mit Zander, Bachsaibling, Wels und Flusskrebsen kommen auf den Tisch. Zudem bietet die Brasserie Flammkuchen und ein großes Angebot an süßen Leckereien wie Spreewälder Hefeplinse. Neu sind „Naschquadrate“: kleine Kuchenstückchen in verschiedenen Sorten.

Die „Schlossgeister“ laden die Betreiber von Restaurants und Pensionen aus der Region ein, die wie das Schloss Träger des ServiceQ sind. „Wir wollen uns als erstes von Menschen testen lassen, die durch ihre Arbeit nachgewiesen haben, höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden“, sagt Birgit Tanner. Zudem wollen Geschäftsführung, Hotelleitung und Küchenchef mit ihnen über eine noch engere Zusammenarbeit sprechen.

Der Eröffnungstag ist für die Gäste kostenfrei, dennoch hoffen die Gastgeber, dass sie sich mit einem Obolus bedanken, der an die „Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald“ gehen soll. Sie engagiert sich für den Erhalt der einzigartigen Naturlandschaft und ihre Traditionen. Heidi Diehl




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