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Bremen Nichtraucher kaum geschützt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/29 vom 14. Juli 2012
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. „Um den Schutz der Nichtraucher ist es in der bremischen Gastronomie sehr schlecht bestellt“, schimpft Martina Pötschke-Langer, die Leiterin der Krebsprävention im Heidelberger Krebsforschungszentrum. Sie stellte bei einem Pressegespräch in Bremen die Ergebnisse einer Untersuchung ihres Hauses vor. Demnach belegt die Hansestadt im Vergleich von zwölf deutschen Großstädten den letzten Platz in Sachen „Nichtraucherschutz“. Grund: „In Bremen muss man die Gaststätten mit der Lupe suchen, wenn man nicht voll gequalmt werden will.“ Bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse war sowohl von angeblichen Gesetzeslücken als auch Vollzugsdefiziten die Rede. Zahlreiche Gastronomen missachteten die Bestimmungen des Bremischen Nichtraucherschutzgesetzes.

Trotz der Kritik vom Krebsforschungszentrum wurden die gesetzlichen Bestimmungen von Karla Götz verteidigt, der Sprecherin der Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper. Sie verwies darauf, dass die Stiftung Bremer Herzen nachgewiesen habe, dass die Zahl der schweren Herzinfarkte in Bremen um 16 Prozent gesunken ist – der Stiftung zufolge eine der Auswirkungen des Bremischen Nichtraucherschutzgesetzes. tkl




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