Anzeige

Bremen

BremenBremerhaven fehlen Hotels

Studie: In der Saison können kurzfristige Buchungen kaum realisiert werden / Erlebniswert der Stadt ist unbefriedigend

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2009/32 vom 8. August 2009
 Thomas Klaus

BREMERHAVEN. Mehr Hotels für Bremerhaven! Diese Forderung hat Jochem Schöttler, Touristik-Bereichsleiter bei der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS), unterstrichen. Zusätzliche Kapazitäten würden nicht zuletzt für den Bereich des Fahrradtourismus benötigt. Schöttler: „Kurzfristige Buchungen in der Saison in der Zeit ab 15 Uhr können wir nicht mehr realisieren. Und das ist schlechte WerbungTeilbereich des Kommunikationsmixes. Mediawerbung.
weiter mit Mausklick...
für die Stadt.“ Die Forderung nach mehr Hotels wiederholte Jochem Schöttler aus Anlass der Vorstellung der „Gästeanalyse 2008“. Die hatte das Institut für Tourismusforschung (ITF) vorgenommen. Befragt wurden 1350 Touristinnen und Touristen. 75 Prozent von ihnen sind Tagesgäste.

Der ITF-Studie zufolge erteilen die Bremerhaven-Besucher der Stadt die Gesamtnote von 1,62. „Damit lässt sich leben“, kommentiert Schöttler – auch vor dem Hintergrund, dass in der Arbeiter- und Werftenstadt Bremerhaven der Städtetourismus erst seit relativ kurzer Zeit zum großen Thema geworden ist. Die Gesamtbesucherzahl wurde von der ITF für 2008 mit rund

1,2 Mio. ermittelt. Der Tourismus-UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
weiter mit Mausklick...
beträgt 62,2 Mio. Euro. Eine weitere interessante Zahl: Am Tourismus hängen in Bremerhaven immerhin rund 1500 Arbeitsplätze.

Die ITF-Studie legte ihre Finger auch in eine tiefe „Wunde“. Denn Jugendliche und junge Erwachsene benoten das Angebot der Stadt lediglich unterdurchschnittlich. Hier besteht aus Sicht der BIS ein großer Handlungsbedarf. tkl


ThemenalarmKommentierenDrucken

Weitere Artikel aus Regional und Lokal vom :

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige