Hotellerie
Chemnitz: Bühne frei für die Gäste
CHEMNITZ. Nach umfangreichen Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten hat das Hotel an der Oper in Chemnitz kürzlich wiedereröffnet. Etliche Millionen Euro investierte der Eigentümer in das ehemalige Interhotel Moskau, das in den 60er Jahren erbaut wurde – ursprünglich als Studentenwohnheim. Kurz nach der Wende hatte die Günnewig-Gruppe das Haus gepachtet und es bis 2006 als Hotel Europa betrieben, allerdings nur als Hotel garni im 3-Sterne-Bereich.
Standort mit Zukunft
„Heute bewegen wir uns auf 4-Sterne-Niveau“, sagt Hoteldirektor Alexander Riehn, der mit dem Geschäftsverlauf der ersten Wochen und Monate vollauf zufrieden ist. Und er setzt auf die Zukunft. Chemnitz habe als Standort eine gute Prognose, so der Direktor.
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Oper“ durch das 91-Zimmer-Hotel. So hat der Gast aus Zimmern und Lounge heraus einen Blick auf den Theaterplatz und das Opernhaus. Der breite Treppenaufgang des Hotels wurde mit großflächigen Detail-Fotos von Orchesterinstrumenten dekoriert. Mehr als 200 Fotos des Opernfotografen Wuschanski hängen in Fluren und Zimmern. Das Thema findet sich in ebenso in Arrangements des Hauses wie auf der Speisenkarte wieder.
Bei den Umbauarbeiten wurden die Räumlichkeiten des Hauses restlos entkernt, die Installationen komplett erneuert und zeitgemäße Technik eingebaut. Zudem wurden die Räume des ehemaligen „New Yorker“ integriert. Hier entstanden die Flächen für die Gastronomie und die Tagungsräume.
Die Einzel- und Doppelzimmer wurden teilweise neu aufgeteilt, die Badezimmer mit einer Schiebetüre versehen und Armaturen und Sanitäreinrichtungen eingebaut. Darüber hinaus wurden die Zimmer neu möbliert und mit Klimaanlage, LCD-Fernseher und kostenfreiem LAN ausgestattet.
Für den anspruchsvollen Gast hält das Hotel an der Oper eine Anzahl von Business-Rooms bereit. Auf 36 Quadratmetern erhält der Gast zusätzlich einen extra großen Glasschreibtisch, separiertes WC und ein großes Bad. Neu sind auch Restaurant und Bar. Das Restaurant Scala (80 Plätze) bietet eine ausgewogene, internationale Küche mit ständig wechselnden, frischen und saisonalen Angeboten sowie vielen regionalen Spezialitäten. Restaurantleiter Thomas Kloiber, gebürtiger Österreicher, besitzt ein fundiertes Weinwissen. Gut sortiert ist die Bar Mozart. „Der Gast hat hier die Wahl zwischen 140 Cocktails, mehr als 100 verschiedene Whiskyabfüllungen und einer weiten Palette an anspruchsvollen Spirituosen“, so Direktor Riehn. Der anerkannte Whiskyexperte hält für seine Gäste auch Whisky-Seminare ab oder bietet im kulinarischen Kalender des Hauses ein Whisky-Dinner an. Restaurant und Bar verfügen über einen separaten Eingang von der Straße aus.
Moderne Tagungstechnik
An das Restaurant schließen sich die neuen Tagungs- und Veranstaltungsräume an. Auch in diesem Bereich wurde in der Ausstattung nicht gespart: Hochmodern sind Tagungstechnik und Ausstattung. „Der Gast kann bei uns mit allen aktuellen Standards rechnen“ so Dana Hammer, stellvertretende Direktorin des Hauses. Zudem stehen die neuen Räumlichkeiten für Feiern aller Art zur Verfügung.
