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Niedersachsen

Das Gute bricht sich Bahn

Mit dem fünften Stern für das Hotel Luisenhof Hannover verfügt das Land Niedersachsen jetzt über neun Luxushotels

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/23 vom 7. Juni 2008

HANNOVER. Endlich ist die Landeshauptstadt mit im Club vertreten: Mit Kastens Hotel Luisenhof nun hat auch Hannover ein Hotel der 5 Sterne-Kategorie. Der Luisenhof war vielleicht schon immer Hannovers erstes Haus, aber nun hat man auch das nötige Alleinstellungsmerkmal, um es nach außen tragen zu können.

„Für den Luisenhof hat es nur einen Weg gegeben“, sagte Hoteldirektor Michael Rupp. „Nämlich nach oben.“ Low Budget könne man nicht, ein reines Tagungshotel wolle man auch nicht sein und als Feriendomizil ist das Haus nicht am Markt zu platzieren. „Da blieb uns nur der fünfte Stern“, so Rupp (siehe Interview).

Und DEHOGA
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-Präsident Hermann Kröger wusste davon zu berichten, dass in den vergangenen Jahren immer wieder nach einem Betreiber und einem Standort für ein 5-Sterne-Haus in Hannover gesucht wurde.

In den vergangenen Jahren haben die Eigentümer des seit 1856 in Familienbesitz geführten Hotels Jahr für Jahr im Sommer rund 1 bis 1,5 Mio. Euro in das Haus investiert. So wurden die Lobby, die Suiten und der Wellnessbereich renoviert. Und in diesem Sommer sind die letzten 26 Zimmer geplant, dafür sollen wieder über 1 Mio. Euro ins Hotel fließen.

Knigge-Kurse für Azubis

Aber es sind nicht nur die Investitionen, die den fünften Stern begründen, es seien auch die Mitarbeiter, so Tina Sophie Loch, Marketingleiterin des Hauses. Man habe in den vergangenen Jahren nicht vergessen, auch die Software, die Mitarbeiter mitzunehmen auf die lange Reise in die Richtung des fünften Sterns. So wurden interne sowie externe Weiterbildungsseminare abgehalten oder unterstützt, für die Auszubildenden zum Beispiel werden Knigge Seminare angeboten oder es konnten Meisterschule oder Führungskräfteseminare besucht werden. Überhaupt begreift man im Luisenhof die Mitarbeiter als einen wichtigen Qualitätsbaustein und Erfolgsfaktor. So sind von den gut 100 Mitarbeitern des Hauses etwa 25, also immerhin ein Viertel, schon über 10 Jahre im Luisenhof beschäftigt, ein in der Gastronomie ja nicht selbstverständlicher Vorgang. Dazu gehört auch Direktor Michael Rupp. Seit mehr als 10 Jahren ist Rupp in dieser Funktion im Luisenhof tätig und hat nach Stationen in London, Paris, New York und Hongkong scheinbar seine Heimat in Hannover gefunden. Jedenfalls glaubt man es, wenn Rupp von klassischer Gastfreundschaft spricht, die er für sein Haus in den Mittelpunkt stellt. Diese klassische, natürliche und herzliche Gastfreundschaft werde gerade auch von den langjährigen Mitarbeitern im Hause gelebt und wäre so nur in privat geführten Hotels zu finden. Diese Nische der Privathotels wollen sie nutzen. „Und individuell und persönlich bleiben“, ergänzt Marketingleiterin Loch. Michael Pelz


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