Nordrhein-Westfalen
Das Restaurant gleich nebenan
Platzproblem gelöst: Der Kaiserhof in Münster eröffnet ein neues Lokal mit Weinkeller
MÜNSTER. Eine der Münsteraner Top-Adressen drohte mit der Zeit aus allen Nähten zu platzen. Aus einem erfreulichen Grund: Seit die engagierte Hotelier-Familie Cremer den Kaiserhof 1999 übernommen hatte, befand sich das 4-Sterne-Haus auf zügigem Erfolgskurs. Vor allem das Tagungsgeschäft ist seitdem kräftig gewachsen.
Nach mehreren Investitionsschritten stehen inzwischen neun unterschiedlich große Konferenzräume für vier bis 120 Personen zur Verfügung. Und weil im Kaiserhof auch ausgesprochen gern gefeiert wird, gab es bald mehr Anfragen für Hochzeiten, Jubiläen und Galaveranstaltungen, als die Kapazität zuließ. Auf der Suche nach Expansionsmöglichkeiten bewiesen die Cremers Ausdauer und hatten schließlich Glück. Nach langen Verhandlungen konnte das Nebengebäude des Hotels von einer Hamburger Eigentümergemeinschaft erworben werden. Und nun wird drinnen und draußen eifrig gewerkelt.
Die Fassade des Neuzugangs soll dem Kaiserhof angepasst werden und damit ein einheitliches Bild vermitteln. Ebenerdig entsteht bis zum Sommer ein elegantes A-la-carte-Restaurant, konzipiert als kulinarischer Anlaufpunkt für Hotelgäste, Münsteraner und Besucher der Stadt. Zusätzlich wird ein Weinkeller eingerichtet. Nicht nur zur Lagerung der edlen Tropfen, sondern auch als stilvolles Ambiente für künftige Degustationen. Alle sieben Etagen über dem Restaurant sind komplett vermietet und sollen es auch bleiben. Auch die Umgebung profitiert: Die Aktivitäten der Familie Cremer in der gehobenen Gastronomie verhelfen dem Bahnhofsviertel Münsters zu einer weiteren Aufwertung. Regina Goldlücke
