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Regional & Lokal

Der Gastronom

Abele Evangelista

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/25 vom 21. Juni 2008
von

Es gibt viele gute Italiener in Hamburg. Aber nur wenige, bei denen die Erinnerung an den letzten Italienurlaub so lebendig wird wie bei Abele Evangelista.

Seine Trattoria Bella Italia könnte auch in einem Dorf in den Abruzzen stehen, statt an der Brandstwiete gegenüber dem Hamburger Spiegel-Verlag. Einfache Tische, Stühle und Möbel vermitteln eine urige und authentische Atmosphäre. „Trattoria heißt Bauernstube“, klärt Abele auf. Und in dem kleinen Gastraum kommen sich die Gäste tatsächlich schnell näher.

Die Karte ist zwar klein und überschaubar. Dafür kommen viele Zutaten direkt aus Mittelitalien. Seine Tomatensauce, die sich Abele immer frisch aus seiner Heimat kommen lässt, ist ein Markenzeichen seines Restaurants. Passend zu der italienischen Bauernküche werden nur drei bis vier einfache offene Weine ausgeschenkt. Sie sind mit 2,50 Euro pro 0,2-Liter-Glas ebenso günstig wie die Speisen. Denn wo bekommt man sonst schon ein

4-Gänge-Menü für 18,50 Euro?

Der gelernte Koch versteht sich aber nicht nur auf die Zubereitung von Saltimboca, Bocconcini und Salsice alla Abruzzese.

Nach dem letzten Gang beweist er seine Fingerfertigkeit auch gern auf dem Organetto. Bevor sich Abele Evangelista vor fünf Jahren selbstständig gemacht hat, war er mit der kleinen italienischen Ziehharmonika oft bei Kollegen engagiert, um für Stimmung zu sorgen. Für die sorgt er jetzt im eigenen Haus. Und wie: Selbst sonst eher kühle Hanseaten lassen sich dann gern von der italienischen Lebensfreude des musizierenden Wirtes anstecken und singen aus voller Kehle mit.

Mathias Thurm


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