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Regional & Lokal

Der Gastronom

Shahin Farzin

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/26 vom 28. Juni 2008
 Alexander Schmolke

Die Lage ist optimal: Gegenüber vom Oldenburgischen Staatstheater, am Rande der Innenstadt. Und doch litt die Gastronomie hier stets unter Gästeabstinenz – bis Shahin Farzin kam. Seit er die Räumlichkeiten übernommen hat, geht es aufwärts. Heute ist sein Bestial das In-Restaurant der Stadt.

„Unser Frische-Konzept kommt extrem gut an“, nennt Farzin einen Grund für den Erfolg des Hauses. „Wir produzieren unsere Pasta täglich frisch über eine eigene kleine Pasta-Manufaktur. Und zubereitet wird erst direkt nach Eingang der Bestellung.“ Das weiß das Stammpublikum zu schätzen, zu dem Theaterbesucher und Schauspieler ebenso zählen wie Geschäftsleute und Pastagenießer aller Couleur.

Von Farzins Frische-Versprechen kann sich jeder Gast mit einem Blick in die zentrale Showküche selbst überzeugen: Hier sieht er live, wie aus den einzelnen Zutaten sein Gericht entsteht. Das dabei entstandene Vertrauen der Gäste geht mittlerweile sogar so weit, dass Farzin auf eine Kennzeichnung von beispielsweise Bio-Zutaten gänzlich verzichtet: „Das Bestial-Logoein Markenelement in Bildoder Schriftform , wobei zwischen Wortbildmarken/ Schriftlogos , Bildmarken/Bildlogos und Emblemen/Charakteren unterschieden werden kann.
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steht mehr als jedes Gütesiegel für gleichbleibend hohe Qualität.“

Neben Frische ist InnovationBezeichnung für die Suche nach Neuentwicklungen, Verbesserungen und Veränderungen der Unternehmensleistungen.
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ein weiteres Markenzeichen des Bestial. Selten enthalten die Gerichte weniger als zehn Zutaten, die raffinierten Schöpfungen von Koch Ralf Pargmann reichen von „sommerlichen Pasta-Kreationen mit Maracuja-Ingwer-Sauce“ über „Pizza mit Parmaschinken und Feigen“ bis zum gebratenen „Filet vom Loup de Mer auf einem Flusskrebs-Ragout“. Und ganz ohne kulinarischen Dünkel stehen selbst „Pommes aus der Tüte“ mit einem kleinen Augenzwinkern auf der Speisekarte.

Keinen Spaß verstehen Farzin und sein Chef de Cuisine dagegen bei der Auswahl der Zutaten – täglich fährt Pargmann selbst zum GroßhandelBeschaffung und Weiterverkauf von Waren an Wiederverkäufer , sonstige Weiter- und Vorverarbeiter oder andere Großverbraucher , wobei diese nicht oder nur minimal be- oder verarbeitet werden.
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. „Wir machen keine Qualitätskompromisse. Zum Beispiel könnten wir weitaus günstigeres Rindfleisch kaufen, aber wir nehmen nur das argentinische“, so Farzin. Aufgrund des bestialischen Frischeversprechens verliert hier und da übrigens auch schon mal ein Hummer vor Zeugen sein Leben. Shahin Farzin gibt lächelnd zu: „Ja, wir könnten auch tief gefrorene Exemplare nehmen, aber Qualität ist uns nun mal wichtiger als der Skrupel.“ Und der Gast muss ja auch nicht ständig in die Küche schauen.

Alexander Schmolke


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