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In charmanter Begleitung seiner Mitarbeiterinnen: Gurdarshan Singh (Mitte mit Sohn) ist neuer Pächter im Kurhaus in Freudenstadt. Foto: Kuhnert

Baden-Württemberg

Der Maharadscha im Kurhaus

Neuer Pächter Gurdarshan Singh bietet Freudenstädter Gästen internationale Karte und schwäbische Spezialitäten

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/4 vom 29. Januar 2005

FREUDENSTADT Ins Freudenstädter Kurhaus, das seit zwei Jahren nur bei Veranstaltungen von einem CatererUnternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Institutionen oder Personen mit Speisen und Getränken an Orten zu versorgen, an denen normalerweise keine gastronomische Leistung möglich oder üblich ist .
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betrieben wurde, soll endlich wieder Leben einziehen. Im Juni (bis dahin läuft der CateringLieferung, Versorgung oder Bereitstellung von Speisen und Getränken durch einen Caterer.
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-Vertrag) eröffnet in den stilvollen Räumen des bisherigen Restaurants Herzog Friedrich der Inder Gurdarshan Singh unter dem neuen Namen „Maharadscha“. Für die Freudenstädter eine Vorstellung, die noch ein wenig gewöhnungsbedürftig erscheint. Bereits zur Jahreswende hatte Singh die ebenfalls seit Jahren verwaiste Kurhaus-Bar wieder eröffnet. Sie heißt nun „Punjabi Bar“, bietet südindische Küche und neben Fassbier, Jägermeister und Haberschlachter exotische Spezialitäten wie Kokosmilch oder Litschi-Likör.

Sehr zum Ärger der Freudenstädter Bürger war es der Stadt zwei Jahre lang nicht gelungen, für das Kurhaus inmitten der Stadt einen neuen Pächter zu finden. Verhandlungen mit einheimischen und auswärtigen Gastronomen blieben erfolglos. Jetzt vergab der städtische Kur- und Werksausschuss die Pacht einstimmig an Gurdarshan Singh. Dieser arbeitet seit 18 Jahren in der Gastronomie und betreibt in Freudenstadt bereits das indische Restaurant Taj Mahal und den Pizza-Feinschmecker. Neben der indischen Kochkunst sollen schwäbische Gerichte nicht fehlen. Singh hat selbstbewusst keinen Zweifel daran, dass sein Konzept erfolgreich sein wird und hat einen PachtvertragÜberlassung von Miet- und Pachtgegenständen gegen Entgelt auf eine bestimmte oder unbestimmte Zeit festgelegt sowie hinsichtlich der Rückgabepflicht eingeschränkt.
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über fünf Jahre unterschrieben. Er wird sowohl das Catering bei Veranstaltungen übernehmen als auch die BewirtungBetriebliche, meist entgeltliche Verköstigung von solchen Personen, die keine Arbeitnehmer des Unternehmers sind .
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des Kurhauses einschließlich auf der Terrasse und im Kurgarten. Drei Köche aus einem 5-Sterne-Hotel will er einstellen. Die Stadt muss dafür die Küche umbauen, so dass sie auch für kleinere Funktionseinheiten genutzt werden kann. Einen kleinen Test hat das „Maharadscha“ schon klammheimlich bestanden. Bei einer Klausursitzung des Freudenstädter Gemeinderats hatte Singh sowohl indische als auch schwäbische Gerichte auf der Speisekarte. Die deutliche Mehrheit des 30-köpfigen Stadtrats entschied sich für die indische Variante.

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