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Regional & Lokal

Die Gastronomin

Traudl Schmidramsl

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/24 vom 14. Juni 2008
 Karin Gabler

In Ismaning feiert der GasthofBeherbergungsbetrieb, der einem Schank- oder Speisebetrieb angeschlossen ist.
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Neuwirt sein 100-jähriges Jubiläum. Da richten sich die Augen aller vor allem auf eine Person: Traudl Schmidramsl. Sie ist die Seele dieses traditionsreichen Hauses, das sich seit vier Generationen in Familienbesitz befindet. „Wirtin zu sein ist mein Leben“, schwärmt sie.

Ihre Begegnung als „Fahnenbraut“ mit dem Ismaninger Schützenkönig Max Schmidramsl Anfang der 60er Jahre kommt ihr im Nachhinein wie eine Bestimmung vor. Seine klare Ansage lautete damals: „Wenn Du auch Wirtin machen magst, dann hat's mit uns einen Sinn!“ Denn mit Traudl an seiner Seite bekam der gelernte Metzger und passionierte Jäger das Gasthaus von den Eltern übertragen. Und so wurde die gelernte Industriekauffrau mit nur 19 Jahren Wirtin. Sie arbeitete zudem in der hauseigenen Metzgerei und lernte im Weißen Bräuhaus im Tal das Kochen.

Ihr Talent im Umgang mit Menschen hat sie bald zur erfolgreichen Gastgeberin werden lassen. Das ist sie bis heute, obwohl Sohn und Schwiegertochter mittlerweile in die Leitung mit eingestiegen sind.

Traudl Schmidramsl pflegt den Kontakt zu ihren Gästen. Zum Jubiläum haben diese für sie ein „Dankeschön-Fest“ auf die Beine gestellt. Außerdem liegt ihr die Ausbildung junger Leute am Herzen. Viele Jahre saß sie im Schulbeirat der Berufsschule am Simon-Knoll-Platz, sitzt seit 25 Jahren im Berufsbildungsausschuss des Bayerischen Hotel und Gaststättenverbandes (BHG) und wurde 1997 von der IHK mit der Ehrenurkunde für Verdienste in der Ausbildung ausgezeichnet. „Gleich als ich hier anfing, habe ich die Ausbildereignungsprüfung gemacht“, blickt sie zurück. Karin Gabler


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