Anzeige

Regional & Lokal

Die Gastronomin

Monika Köhler

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/25 vom 21. Juni 2008
von

Wer glaubt, es stehe im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholgenuss, wenn rund 80 Gäste des Kaffeehauses Köhler lautstark und voller Begeisterung Lieder singen, irrt. Denn alle zwei Monate lädt die Konzertsängerin und Gesangsprofessorin Monika Köhler in ihr eigenes Kaffeehaus in Magdeburg zum Singen ein.

„Sing mit Otto“ ist inzwischen fester Bestandteil des Magdeburger Kulturkalenders. Der Name erinnert an den Physiker Otto von Guericke, den wohl berühmtesten Bürgermeister der Stadt. Das öffentliche Singen im Kaffeehaus fand inzwischen zum zehnten Mal statt. Für ihre singenden Gäste hat Monika Köhler sogar ein eigenes Gesangsbuch mit den schönsten Volks- und Studentenliedern drucken lassen. In einer anderen Veranstaltungsreihe stellt die Gastronomin Künstler im Gespräch vor. „Ich wollte mir einen eigenen Kulturraum schaffen und dieser Stadt etwas geben“, sagt die aus Heidelberg stammende Wahl-Magdeburgerin.

Zur Erst-Ausstattung des im Juni 2006 gegründeten Kaffeehauses gehörte ein Bechstein-Flügel. An ihm können sich Studenten und begabte junge Musiker präsentieren. „Ohne Musik gibt es keine richtige Kaffeehausatmosphäre“, sagt Monika Köhler.

Den gastronomischen Part haben Fachleute übernommen: Sohn Christian als GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
weiter mit Mausklick...
, der Konditor Andy Wolter und der Koch Benjamin Thiele, weitere drei Mitarbeiter im Service und ein Lehrling in der Backstube. Alles wird im Haus gefertigt. Noch wenig bekannt ist, dass auch Weine ausgeschenkt werden. „Da habe ich wohl einen Fehler gemacht, als ich das Kaffeehaus nur als Konditorei und Confiserie ausgewiesen habe“, mutmaßt die Besitzerin. Sie ist aber zuversichtlich: „Es wird sich noch herumsprechen.“ rpr


ThemenalarmKommentierenDrucken

Weitere Artikel aus Regional und Lokal vom :

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige