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Regional & Lokal

Die Gastronomin

Maria Schmidt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2009/25 vom 20. Juni 2009
von

Den Entschluss fasste sie bei einem Kaffee zwischen zwei Architektur-Vorlesungen. Denn in der Uni-Cafeteria fühlte sich Maria Schmidt wohler als im Hörsaal. Also tauschte die Gastronomentochter vor gut

20 Jahren die Universität gegen den Luisenhof in Hannover und ließ sich dort zur Köchin ausbilden. Bereut hat sie diesen Schritt nie.

Die Gastronomie war der 42-Jährigen in die Wiege gelegt. 1931 richteten die Großeltern das Lokal Schmidt am Markt in einem typisch norddeutschen Backsteinhaus im Herzen Meppens ein, ihre Eltern übernahmen es in den 60er Jahren, Maria Schmidt schließlich 1999. „Ich möchte das Erbe mit neuen Ideen anreichern“, sagt sie. „Wir schlafen hier nicht ein!“ Ein Beleg dafür ist der Aktionskalender „Jeden Monat etwas Besonderes“. In der Weihnachtszeit etwa sorgte der Sketch „Dinner for One“ im Restaurant für Lacher, im Januar organisierte das Haus die traditionelle Meppener „Après Ski Party“. Ski im Emsland? „Warum nicht“, entgegnet die Inhaberin. „Die Leute freuen sich jedes Mal auf unsere Budenstadt, die wir vor unserem Haus aufbauen.“ Das ganze Jahr über begehrt ist die gehobene bürgerliche Küche. „Bei Schmidt“, lautet in Meppen die Antwort auf die Frage, wo es in der Stadt leckere emsländische Spezialitäten gibt: Buchweizenblini oder Filets vom Bunten Bentheimer Schwein.

„An manchen Tagen bin ich rund um die Uhr im Einsatz“, erzählt Maria Schmidt. „Aber ich habe mir diesen Beruf ja ausgesucht.“ In ihrer knappen Freizeit lässt sie sich auch selbst gerne mal bewirten. „Zur Erholung und um zu sehen, was die anderen Kollegen so auf die Beine stellen.“ Oliver Bloch


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