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Rheinland-Pfalz

Die Gastronomin

Susanne Nett

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/21 vom 24. Mai 2008
 Heinz Feller

Nett’s Restaurant-Weinbar hat die ehemalige deutsche und rheinhessische Weinkönigin Susanne Nett ihr Lokal im Weingut A. Christmann in Neustadt-Gimmeldingen genannt. Zu recht, denn wilde Gambas auf Zwiebeltarte, gebratene Jakobsmuscheln oder Filet vom Bachsaibling sprengen im stilvoll eingerichteten Gewölberestaurant die sonst übliche Pfälzer Weinstuben-Tradition.

Früher war das 1575 erbaute Gewölbekeller-Restaurant ein Hort des „Pfälzer Dreiklangs“ Saumagen, Bratwurst und Leberknödel. Unter der Regie von Susanne und Daniel Nett ist einiges anders geworden: Schicke Sessel und schmale Designertische, ungewöhnliche Beleuchtung und moderne schwarze Weinregale sorgen eher für eine Lounge-Atmosphäre.

Dabei war die Pfalz für die beiden eine Liebe auf den zweiten Blick: Ihre Herzen schlugen eine ganze Weile für Südafrika – so sehr, dass sie dort arbeiten und leben wollten. Nachdem dieser Traum nicht in Erfüllung ging, haben sie ihn dort verwirklicht, wo es ebenso schön und warm ist und wo es auch feinen Wein gibt: in der Pfalz.

Zur Führung des eigenen Lokals brachten die beiden eine mehr als zehnjährige Berufserfahrung in führenden Positionen mit. „Essen und Trinken zu einem sinnlichen, bezahlbaren Erlebnis zu vereinen“, lautet das Credo von Susanne Nett. Die Restaurantführer bescheinigen dem Haus eine „neu interpretierte Regionalküche mit modernen, leichten Gerichten“.

Mit Holger Stehr als Küchenchef ging nochmals ein Ruck durch die Küche: Die Karte wurde durch internationale Fisch- und Fleischgerichte ergänzt. Eine pfiffige Idee bei der Weinauswahl kommt gut an: Täglich kann jeder Flaschenwein – bis zu einem PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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von 33Euro – vom ersten Gast als „Wein des Tages“ zum Ausschankwein gewählt werden. Ist er ausgetrunken, kann ein anderer an seine Stelle treten. Heinz Feller


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