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Alles neu: MitArt-Chefin Christiane Waszkowiak (links) im Restaurant. 15 Zimmer sind mit biologisch einwandfreien Materialien ausgestattet Fotos: Karin Rieppel

Hotellerie und Kunst

Berlin Die Kunst hängt jetzt im Hotel

Quereinsteigerin Christiane Waszkowiak: Von der Galerie zum Bio-Hotel MitArt / Weitere Zimmer und neues Restaurant

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/8 vom 18. Februar 2012
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Berlin. Die Geschichte von Christiane Waszkowiak ist selbst für eine Quereinsteigerin ungewöhnlich: Es war Mitte der 90er Jahre, sie führte eine für zeitgenössische an der Berliner Friedrichstraße und mietete um die Ecke eine Altbauwohnung mit drei Zimmern. Dort brachte sie jeweils für eine gewisse Zeit ihre auswärtigen und deren Freunde unter, gegen Bezahlung natürlich. Im Laufe der Jahre erhöhte sich die Zimmerzahl, und die Galeristin wurde schließlich zur Hotelbesitzerin. Heute zählt ihr Hotel 45 Zimmer.

Die Anregung für die letzte große Erweiterung um 15 Zimmer kam vom Hausbesitzer. Das MitArt Hotel ist ein Bio-Hotel und passt daher gut in das Gesamtkonzept des Gebäudes. Neben dem Hotel werden noch eine Umwelt-stiftung und eine Schokoladenmanufaktur einziehen. Im Gegensatz zu den alten Räumen, die individuell und teilweise mit Antiquitäten eingerichtet sind, sind die neuen Zimmer, darunter drei behindertengerecht, relativ einheitlich gestaltet. Zudem wurden biologisch einwandfreie Materialien verwendet.

Das Hotel lebt vor allem von Stammgästen, mehr Geschäftsleute als Touristen, viele Akademiker, viele aus Gesundheitsberufen, die das Angebot Bio-Hotel besonders zu schätzen wissen. Das gesamte Haus ist „mit Art“, mit Kunstwerken aus Waszkowiaks privater Sammlung ausgestattet.

Bereits seit 2005 gab es im Hotel ein Café, doch die Gäste fragten statt nach Kuchen immer wieder nach warmem Essen. So machte Christiane Waszkowiak aus dem Café ein Restaurant mit offener Küche. Der Umbau ist gerade abgeschlossen. Nach der Küchencrew hat die Chefin lange gesucht. „Wir sind ein Bio-Restaurant, in dem alle Speisen und Getränke zertifiziert sind. Das heißt, hier wird alles frisch zubereitet. Und es muss interessant sowie kreativ sein.“ Schließlich hat sie Sabine Senier gefunden, die bei Käfer und im First Floor gearbeitet hat. Mittags gibt es Gerichte wie „Kürbisrisotto mit Kresse an Weinschaum“ oder „Grillgemüsetörtchen an Rucolasalsa“, abends „Gefüllte Hähnchenkeule mit Kräuterbrioche, glasierten Teltower Rübchen, Rosenkohl und Preiselbeeren“. Zudem bietet Sabine Senier mit einem Juniorkoch CateringLieferung, Versorgung oder Bereitstellung von Speisen und Getränken durch einen Caterer.
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für bis zu 30 Personen an. Das Restaurant ist also – mal wieder – ein echter Neustart für Christiane Waszkowiak. Karin Rieppel




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