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Machen sich stark für den DJ-Führerschein: BDT-Präsident Henning Franz und die baden-württembergische Staatssekretärin Johanna Lichy, hier mit den Inhabern der Discothek „Kinki Palace“, Sabine Reininger und Thomas Schleh.

Baden-Württemberg

Discos gegen Freizeitlärm

Zweites DJ-Führerschein-Seminar in Baden-Württemberg

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/29 vom 23. Juli 2005

SINSHEIM Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT im DEHOGA
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Bundesverband) führte zusammen mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg ein weiteres Seminar zum Erwerb des DJ-Führerscheins in Baden-Württemberg durch. Dieser bundesweite Sachkundenachweis wurde unter Anwesenheit der Staatssekretärin Johanna Lichy in der Sinsheimer Discothek „Kinki Palace“ an fast 100 Discjockeys vergeben, die an dieser Fortbildungsmaßnahme mit abschließender schriftlicher Prüfung erfolgreich teilgenommen haben. Weitere Seminartermine in vielen Städten Deutschlands, zum Beispiel in Hamburg, München, oder Frankfurt, stehen bereits fest oder sind in Planung.

„Der Discothekenbesuch ist das beliebteste Freizeitvergnügen der Jugendlichen. Jährlich strömen etwa 100 Mio. Gäste in die über 2500 Clubs und Discotheken. Mit dem DJ-Führerschein setzen sich der BDT und das Ministerium für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg für mehr Aufmerksamkeit und Verantwortung im Umgang mit lauter Musik in der Discothekenbranche ein“, erläutert BDT-Präsident Henning Franz die Gründe für das Engagement des BDT. Im Fortbildungsseminar zum Erwerb des DJ-Führerscheins werden die Discjockeys – die aufgrund eines fehlenden Berufsbildes keine speziellen Sachkenntnisse für ihre Berufsausübung nachweisen müssen – nun über gesundheitliche Folgen lauter Musik, akustisch-technische Aspekte und haftungsrechtliche Tatbestände informiert.

„Die Inhalte dieses Schulungsprogramms erarbeiteten Experten der Technischen Universität Berlin sowie Fachleute aus dem Bereich der Schallwirkungsforschung“, berichtet BDT-GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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Stephan Büttner. Der BDT empfiehlt allen Discothekenunternehmern in Deutschland zukünftig nur noch DJs zu beschäftigen, die ihre Qualifikation durch den DJ-Führerschein nachweisen können. Somit würde jeder Discothekenunternehmer einen entscheidenden Beitrag zur Minimierung eines gesundheitlich unverantwortlichen Umganges mit der Musiklautstärke leisten. Auch der Berufsverband Discjockeys (BVD) und die Techniker Krankenkasse Baden-Württemberg unterstützen die Einführung des DJ-Führerscheins.


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