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Sachsen

Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/24 vom 14. Juni 2008

1. Es sind wieder dreimal neun junge Leute am Start. Trotzdem die Frage: Sind Sie mit den Bewerbungen zufrieden?

Nur teilweise. Bei den Hotelfachleuten konnten beispielsweise die Berufsfachverbände das Starterfeld nicht wieder aus einer solchen Vielzahl von Bewerbern auswählen wie in den Jahren zuvor. Und was besonders schade ist: Es bewarben sich nicht alle, die auf regionalen Veranstaltungen gut abgeschnitten hatten. So vermissten wir hier Köche, die anderswo schon Preise abgeräumt haben.

2. Wie beurteilen Sie die Leistungen der jungen Leute?

Von durchschnittlich bis sehr gut. Ob es aber wieder so ein Spitzenjahrgang ist wie 2007, als die sächsische Mannschaft Deutscher Meister werden konnte, das bleibt abzuwarten.

3. Wie lautet Ihre Botschaft an die Betriebsinhaber?

Wir erwarten von den Teilnehmern großes persönliches Engagement Das heißt, die jungen Leute sollten auch in ihrer Freizeit mal etwas ausprobieren. Ähnliches erhoffen wir uns auch von den Betrieben. Die Chefs sollten hinter ihren Auszubildenden stehen, ihnen jede Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung und zur Teilnahme an Wettbewerben ermöglichen. Grundsätzlich aber gilt: Respekt vor denen, die Jahr für Jahr ihre Lehrlinge hierher schicken, beispielsweise der Luisenhof in Dresden. Respekt aber vor allem vor den jungen Leuten, die sich hier diesem Wettbewerbsstress unterwerfen.

Marlis Heinz


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