Regional & Lokal
Drei Fragen an
1. Sie sind IHK-Vizepräsident, im DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick... und anderen Organisationen engagiert. Wie schaffen Sie es, dies alles mit ihrer Aufgabe als Hotelier zu vereinen?
Dazu braucht man eine Frau, die einem in all den Jahren den Rücken freihält. Mittlerweile werde ich auch durch meine drei Kinder unterstützt, die alle im Betrieb tätig sind. Aber ohne meine Frau Sophie hätte ich es niemals geschafft, auf all diesen Hochzeiten tanzen zu können.
2. Sie haben aus einem Gasthaus mit Kneipe, Saal und 25 Betten im Verlauf von 45 Jahren ein exklusives 4-Sterne-superior-Hotel gemacht. Wie würden Sie Ihr Erfolgsrezept beschreiben?
Man muss sich ein Ziel setzen, es anstreben und es dann kompromisslos durchsetzen. Man darf sich nicht mit Experimenten verheddern, heute dies wollen und morgen das! Man muss planen können. Wichtig ist es dabei auch, langfristig zu denken.
3. Sie haben so viel in Ihrem Leben erreicht, nicht nur als Hotelier. Gibt es trotzdem noch etwas, von dem Sie träumen?
Eigentlich sollte man in meinem Alter ausgeträumt haben. Aber wir haben da noch einige Grundstücke, und man muss an die Zukunft denken. Wir haben also die Möglichkeit, auch noch weiter auszubauen. Das steht schon irgendwo am Horizont. Denn ich will mal ein Haus übergeben, bei dem die Basis stimmt. Wer immer den Betrieb übernimmt – im Moment sieht alles danach aus, dass es meine Kinder sein werden – für den muss es sich auch wirklich lohnen. Das aber wird nur ab einer bestimmten Größenordnung der Fall sein.
Renate Ostlender