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Bayern

Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006

1. Was hat sich im beruflichen Schulwesen geändert?

Die wesentlichste Änderung ist die fast totale Abwendung vom Frontalunterricht zugunsten handlungsorientierter Unterrichtsformen. Das heutige Learning-by-doing motiviert nachweislich zur mehr aktiver Mitarbeit. Auch neue Medien haben die Arbeit verändert.

2. Haben Schüler heutzutage tatsächlich Lernprobleme?

Zum Glück betrifft das nur einen Teil der Schüler. Aber es ist nicht zu leugnen, dass gerade die deutsche Sprache den Schülern größte Schwierigkeiten bereitet. Gepaart mit mangelnder Lernbereitschaft führt das oft zum Frusterlebnis bei der Ausbildungsplatzsuche.

3. Ist das duale System noch sinn-voll?

Die duale Ausbildung hat sich über Jahrzehnte bewährt. Trotzdem sollte man sie nicht als heilige Kuh und als einzig richtige Ausbildungsform ansehen. Junge Menschen mit Mittlerer Reife könnten beispielsweise auch in der Fachoberschule mit Hotelfächern das Fachabitur machen, was mit zusätzlicher Betriebspraxis eine interessante Alternative wäre. In Österreich hat man mit der Anerkennung solcher Ausbildungsformen und Doppelqualifikationen schon positive Erfahrungen gemacht. Die Fragen stellte Karin Gabler


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